Diese Trends bestimmen deine Zukunft als Unternehmer - im Gespräch mit Sven Gabor Jansky
Shownotes
Die Wirtschaft wird ungemütlich. KI-Agenten, radikale Automatisierung und sich überschlagende Marktveränderungen sorgen in vielen Branchen für eines: massive Ungewissheit. Was gestern noch ein krisensicheres Geschäftsmodell war, steht in naher Zukunft vielleicht schon auf dem Prüfstand.
Als Inhaber trägst du die Verantwortung. Du rotierst im Tagesgeschäft und willst vor allem eines: Dass sich dein massiver unternehmerischer Aufwand am Ende des Tages auch wirklich auf deinem Privatkonto auszahlt. Doch wie schützt du deine Liquidität und sicherst deine Erträge, wenn die Spielregeln des Marktes gerade komplett neu geschrieben werden? Blindes Vertrauen in alte Strategien oder Standardaussagen vom Steuerbüro reichen jetzt nicht mehr aus.
In dieser Episode des Geld-Podcasts spreche ich mit Sven Gabor Janszky, dem Chef des größten Zukunftsforschungsinstituts in Europa. Wir lassen theoretische Gedankenspiele beiseite und blicken knallhart auf die Praxis:
Das Ende des Status quo: Welche technologischen und demografischen Trends in den nächsten 3 bis 5 Jahren dein Unternehmen direkt beeinflussen werden.
KI-Agenten & Co.: Warum du Prozesse jetzt anpassen musst, damit dir die Konkurrenz nicht die Margen wegsaugt.
Wohlstand sichern: Auf was du dich konkret einstellen musst, um dein Geschäftsmodell so robust zu machen, dass auch in Zukunft gutes Geld verlässlich bei dir und deiner Familie ankommt.
Die Zukunft entsteht nicht aus dem Nichts. Sie gehört den Unternehmern, die heute die Entwicklungen verstehen und ihr Fundament krisenfest gießen. Hör jetzt rein und hol dir die Klarheit, die du für die nächsten Jahre brauchst.
Das neue Buch von Sven Gabor Jansky wird am 25.8. veröffentlicht, vorbestellen unter:: https://2035.2bahead.com/ Oder direkt bei Amazon: https://amzn.to/49pXYDt
Dein Michael Serve
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Transkript anzeigen
00:00:00: Servus vom Serve, herzlich willkommen.
00:00:02: Heute wagen wir mal einen Blick in die Zukunft.
00:00:04: Wagen auch im Sinne von Waage weil wir wissen ja nicht genau was auf uns zukommt und da habe ich keinen geringeren Podcast als den Sven Gabor Janski.
00:00:12: Du bist der Chef von dem Zukunftsinstitut mit Sitzin Leipzig bis mehrfacher Buchautor.
00:00:17: du hast Journalismus studiert also das ist eine relativ beeindruckende Vita wobei relativ ist jetzt ein bisschen despektierlich wahrscheinlich.
00:00:23: Also du hast ne beeindruckend Vita lieber Sven.
00:00:25: Ich sage mal ganz kurz selbst was zu dir das kannst du ja am besten
00:00:29: Ja, also erst mal vielen Dank für die Einladung.
00:00:32: Ich freue mich auf das Gespräch und freue mich hier dabei zu sein.
00:00:36: Die ich leite einen Zukunftsforschungsinstitut.
00:00:39: rein zahlenmäßig ist es tatsächlich das größte in Europa wobei dass mit der Größe bei Zukunfts-Forschungs-Instituten immer relativ zu betrachten ist.
00:00:46: wir haben zweiundvierzig Leute hier im Institut das ist damit ist man schon doppelt so groß wie das wieder zweitgrößter also alles ziemlich klein in der in der Branche.
00:00:54: Das Wort Zukunftsforschung, das soll euch bitte nicht irritieren.
00:00:58: Es gibt einige die denken an, weiß ich nicht, Glaskugelkuckerei bei ZukunftsForschung.
00:01:02: Das ist bei mir nicht so sondern bei uns arbeiten Doktorinnen und Doktoren der Zukunfts-Forschungen.
00:01:06: es gibt also wissenschaftliche Methoden kann man studieren promovieren und dann hat man verstanden wie das geht die nächsten fünf bis zehn Jahre zu prognostizieren.
00:01:15: Warum machen wir das, was ist der Sinn?
00:01:17: Wir machen das seit ca.
00:01:18: schon eine ganze Zeit.
00:01:21: Weil wenn du heute verstehst als Unternehmerin wie deine Branche in fünf Jahren aussehen wird... ...wie die Geschäftsmodelle aussehen, die Kundensegmenten und Technologien usw.. Dann kannst du heute schon bestimmen, wie du in fünf Jahren dein Geschäft aussehen soll.
00:01:37: Also deinen genanntes das bestmögliche Zukunfts ich sozusagen.
00:01:41: und wenn du das weißt dann kannst du den Weg dahin bestimmen.
00:01:44: Dann kannst Du heute bestimmen okay Projekt eins, Projekt zwei, Projekt drei also fünf Jahre lang und dann hast Du einen Wachstumsweg der sehr wie soll ich sagen sehr planvoll ist.
00:01:54: da befreist Du sozusagen Deinen wachstum vom vom Zufall, könnte man sagen.
00:01:58: Deine Zukunft zum Zufallsäune?
00:02:00: Du nimmst es in die Handgestalt ist und dafür gibt's wissenschaftliche Methodik.
00:02:03: das machen wir für Unternehmen ganz große, für Konzerne, für mittelständische Unternehmer aber auch für Soloselbstständige gibt's die verschiedensten Formate.
00:02:11: Das ist der Sinn von Zukunftsforschung.
00:02:12: also Wir sind keine Wahrsager, wir sind keine Science-Fiction Leute sondern wir sind letztendlich Wachstums ein Wachthumshebel für Unternehmer wenn man so will.
00:02:21: Da haben wir ja was im Endeffekt gemeinsam.
00:02:22: Sven Ich muss dir sagen wo ich die Anfrage von deiner Assistentin bekommen habe Weil du ja ein Buch rausbringst, ne?
00:02:29: Du hast mehrere Bücher eh schon rausgebracht und du bringst glaub ich jetzt ein neues Buch raus.
00:02:32: Und ich wollte gleich auf Flöschendrücken weil ich auch so... Weißte.
00:02:36: es gibt so den jüdischen Spruch wenn du Gott zum Lachen bringen willst erzählen von einem Planen.
00:02:40: Das heißt oder erstens kommt das anders zweitens als man denkt aber wie gesagt ich habe gedacht nee ich lass mich doch mal ein weil ist doch eine spannende Geschichte ist mal über die Zukunft zu philosophieren weil ich ja auch schon paar Prognosen abgegeben habe.
00:02:50: aber ich möchte halt mit dir da eben einsteigen weil ganz Unsinnig ist es ja sicherlich nichts, sonst würdest du das ja nicht betreiben.
00:02:56: Es wäre eine Nachfrage nicht da aber und Du hast natürlich Inseits die wir ja nicht haben.
00:03:01: Das muss man auch sagen wie immer dass dann einordnen kann oder interpretiert.
00:03:05: damit möchte ich mit dir mal darüber sprechen.
00:03:07: Aber deswegen freue ich mich auch unheimlich auf das auf das Gespräch.
00:03:09: Frage Sven wenn du sagst in fünf Jahren werden wir dort stehen Wie kommste auf solche Modelle?
00:03:14: Wie kommst du auf solche Trennstudien auf solche Vorhersagen?
00:03:17: Ist ja das ist ja deine Stärke!
00:03:19: Wie ermittelt man das jetzt wissenschaftlich?
00:03:21: Ja, also diese wissenschaftliche Methodik die funktioniert eigentlich ich würde es fast sagen relativ simpel.
00:03:30: Man muss als erstes verstehen dass Zukunftsprognosen nicht aus dem eigenen Kopf kommen.
00:03:34: Also das was ich in meinem Kopf habe ist völlig irrelevant für Zukunft und das was die Unternehmer die das jetzt hier hören über ihr Geschäft im Kopf haben auch, ehrlich gesagt irrelevant.
00:03:47: und sogar das was die Konkurrenz und so.
00:03:49: Also kurz gesagt ich will da niemanden zu nahe treten.
00:03:52: aber Zukunft entsteht nicht weil wir uns irgendwas wünschen oder wir uns irgendetwas denken.
00:03:56: Zukunft entstehen, weil es Menschen gibt auf der Welt die mit ihren heutigen Entscheidungen mehr Einfluss haben auf Zukunft als andere Menschen.
00:04:05: und wenn wir so die verschiedenen Branchen anschauen dann sind das meistens diejenigen Menschen die die Strategiechefs, Innovationschefs Technologiechefs von großem Trend prägenden Unternehmen in der Welt sind.
00:04:18: Also gibt dir ein einfaches Beispiel heute redet gerade jeder über KI Die Strategieschefs Von Anthropic, von Google, von OpenAI und dann noch ein paar andere, neulich Chinesen doch dazu, die also mit ihren heutigen Entscheidungen bestimmt wohin entwickelt sich KI.
00:04:37: Das ist eine Handvoll Menschen, das sind nicht mehr.
00:04:41: Die entscheiden vielmehr als andere welchen Einfluss KI jetzt in fünf Jahren auf die Gesundheitsbranche hat beispielsweise.
00:04:48: Und deshalb musst du mit denen reden und wir zukunftsforscher machen nichts anderes als tiefen Interviews genau mit diesen Menschen in aller Welt.
00:04:54: Wir stehen ständig im Silicon Valley in China usw.
00:04:58: Zehn bis zwanzig manchmal pro Woche solche Interviews?
00:05:02: Zweiundfünfzig Wochen im Jahr, fünfzwanzig Jahre.
00:05:04: Da sind ziemlich viele Interviews zusammengekommen und aus diesen Prognosen, also aus den Prognose dieser Menschen holen wir, das analysieren wird, verdichten wir wissenschaftlich gibt es wie gesagt Methodik dafür und daraus entstehen die Zukunftsprognosen für einzelne Branchen.
00:05:20: Wie kommt er an die Randswinn?
00:05:22: Also wenn du schickst einen Anfragen sagst, ich bin das Zukunftsforschungsinstitut aus Leipzig.
00:05:26: Sind die dann offen?
00:05:27: also... Ich weiß ja wie gesagt auch gerade im Investmentbereich kommst wir auch nur ran in die Public Relationship Abteilung.
00:05:36: Wenn du halt sagen kannst ich habe hier ich verwalte hundert Millionen oder so was oder ich verwalte eine Milliarde.
00:05:39: Dann sagen wir okay jetzt sind wir mal offen und sprechen mal mit dir über Insights.
00:05:42: Wie ist es bei euch?
00:05:44: Also das ist Arbeit.
00:05:46: Das ist nicht am ersten Tag passiert, ja logisch.
00:05:48: twenty-fünf Jahre ist aber eine lange Zeit.
00:05:51: tatsächlich wenn du die E-Mail schickst und sagst ich bin hier so ein Zukunftsforschungsinstitut in Leipzig dann wird wahrscheinlich nichts passieren.
00:05:57: Aber wenn du schreibst Ich bin das größte Zukunfts Forschungsinstitute in Europa Kriegst du schon mal eine Antwort tatsächlich?
00:06:03: Aber E-Mails reichen nicht, sondern wir... Ich hab gerade gesagt.
00:06:06: Wir sind ständig unterwegs.
00:06:08: Ich bin nächste Woche wieder im Silicon Valley in irgendwelchen Aufsichtsräten beiräten von Unternehmen und das Silicon Valley oder generell diese Technologie.
00:06:18: welt ist eine Welt eigentlich.
00:06:21: ne fast... Man denkt immer es ist alles so digital und so.
00:06:24: Nee die kennen sich alle.
00:06:26: also da wirst Du quasi vermittelt von dem einen zum anderen Und über die Zeit, das ist halt Netzwerkarbeit.
00:06:32: Wir fliegen dahin und laden uns selber bei denen ein, bitten um einen Termin eine Stunde, dann lernen wir uns kennen.
00:06:39: Dann laden wir die ein nach Europa zu kommen, dann zahlen wir den mal in der Europareise, dann kommen sie auf unseren Zukunftskongress, dann besuchen wir Divi usw.
00:06:47: Also auf diese Weise baut sich sozusagen Netzwerk auf.
00:06:50: Das ist Netzwerkarbeit, kostet viel Zeit und auch ein bisschen Geld.
00:06:53: aber wenn du es hast, geht's nicht wieder weg
00:06:56: Nachvollziehbar, ja gut.
00:06:57: Ja das ist klar du musst es erst mal initiieren und... Du wirst finanziert dann durch Konzerne, die dann sagen okay wir brauchen Prognosen oder wir hätten gerne Prognose weil du musst dir das Geld irgendwo reinkriegen.
00:07:06: Also wenn ich die Leute einlade auf eine Europareise muss das Geld dann zu dienen oder irgendwann zu dienend bringen und das machst du wahrscheinlich indem du deine Trennstudien verkaufst an größere Konzerner im Endeffekt?
00:07:14: Oder als Berater dann auch funkierst ne?
00:07:17: In der Tat früher also früher.
00:07:19: wenn ich früher sage meine ich die ersten zwanzig Jahre meines Instituts.
00:07:22: ja war das so dass wir quasi zu was sich zu neunzig Prozent von Großaufträgen von Konzernen gelebt haben muss man sich so vorstellen, Konzerne machen routinemäßig aller fünf Jahre eine neue Fünf-Jahresstrategie und dafür holen sie sich irgendwelche Berater.
00:07:39: Und unser Job war es sozusagen zu erklären dass wir besser mit unserer Methodik besser sind in Zukunftsfragen als andere Berater.
00:07:46: und dann kriegst du halt einen Auftrag der geht dann ein halbes Jahr bringt dir eine halbe Million also über den Daumen so und damit kannst du ein bisschen leben
00:07:53: damit kann's ihn
00:07:55: zwischen.
00:07:56: Das war am Anfang.
00:07:57: Inzwischen ist es so, dass wir weit über achtzig Prozent unseres Jahresumsatzes nicht mehr mit Konzernen machen.
00:08:04: also das machen wir früher macht dann machen weiter.
00:08:07: aber inzwischen kommt weit über Achtzig Prozent von mittelständischen Unternehmen und ganz kleinen Unternehmen sogar Einzelunternehmer.
00:08:14: warum?
00:08:14: weil wir diese diese Methodik die dahinter liegt diese wissenschaftliche Methodik so heruntergebrochen haben Also sie in kleine Stücke, in verdaubare Häppchen sozusagen gepackt haben.
00:08:26: Sodass auch kleinere und mittlere Unternehmer sie benutzen können, verstehen können, bezahlen können.
00:08:32: Und ich glaube sogar zum ersten Mal in der Zeit quasi sich Zukunftsstrategien auf dem Konzernlevel leisten können und nicht immer nur raten müssen wie denn jetzt meine Zukunft wird.
00:08:46: Wie gesagt, ich habe vorhin gesagt dem Zufall überlassen.
00:08:50: Das
00:08:50: ist
00:08:51: unternehmerisch meistens keine gute Entscheidung aus meiner Sicht.
00:08:54: Ja absolut nicht!
00:08:56: Vorausschau oder zu prüfen, Taleb hat ja mit so einem Nass im Taleb in seinem Buch Antifragilität zum Beispiel auch einmal gesagt.
00:09:01: Du musst immer wieder so dein Schausquorenfrage stellen gucken wo geht die Reise hin und so weiter da ist das ja ein Teil davon.
00:09:06: Wenn übrigens plus auch um die Hörer mal einsordnen ich nehme hier öfters mal bewusst eine Gegenposition ein, um dich halt ein bisschen zu provozieren Sven.
00:09:15: Das soll jetzt nicht abwertend wirklich sein sondern ich will ja das raus dir raus kitzeln oder auch meine Fragen geklärt haben weil ich natürlich auch immer denke Du hast zehn, was noch kommt?
00:09:24: Gerne.
00:09:25: Gerne, gerne!
00:09:27: Also vielleicht eine Frage mal vorab... Was waren so die spannendste Persönlichkeit?
00:09:30: wenn du sagst, ich habe mit Leuten gesprochen, ich weiß nicht ob dir das sagen darf, aber was war die spannendsten Persönlichkeiten, mit denen du so gesprochen hast?
00:09:36: gerade von, ja sie sind auch nicht an der Nastyk, aber so im Tech, vielleicht in der Techbubble oder vielleicht auch außerhalb in der Old Economy oder wie auch immer gibt es da irgendjemand wo das ausgemacht ist, war schon ein Erlebnis.
00:09:47: Ja also ich spreche natürlich mit ganz vielen tollen Persönlichkeiten.
00:09:53: Freitag fliege ich wieder in Silicon Valley, habe da eine Beiratssitzung, da sind zwei Nobelpreisträger drin.
00:09:57: also da triffste echt Leute.
00:09:59: die haben deutlich mehr im Kopf als ich selbst.
00:10:02: ja und wenn du damit einiger Demut rangehst und da kannst du wahnsinnig viel lernen das liebe ich an diesem Job tatsächlich.
00:10:10: aber wenn Interessantesten Gespräche fragst, ich würde zwei Highlighten.
00:10:16: Das eine ist schon ein bisschen her.
00:10:19: Ich habe mal den Kell Ryan getroffen.
00:10:21: Michael Ryan also Ryan er kennt man ja wurde von zwei Brüdern gegründet der Michael als einer davon inzwischen leider schon vor ein paar Jahren gestorben und mit dem zu sprechen über seine Philosophie wie die es damals geschafft haben In einen
00:10:39: völlig
00:10:40: ausformulierten Markt komplett besetzt von staatlichen Luftfahrtgesellschaften sozusagen, Airlines dort sich eine Scheibe rauszuschneiden.
00:10:51: Das war richtig!
00:10:53: Also aus unternehmerischer Sicht wenn du über Geschäftsmodelle, über Wachstum, über Zukunftsmodellen nachdenkst das hat mir wahnsinnig die Augen geöffnet was für Wachstrauben selbst in Märkten drin ist wo man denkt es ist alles irgendwie gegessen.
00:11:09: Und das Zweite, ich habe damals die Chance gehabt ab und zu mal den Thomas Tuchel zu treffen.
00:11:18: Den Fußballtrainer also der jetzt für die Englische Nationalmannschaft trainiert.
00:11:21: Damals hat er noch Dortmund trainiert und ich hab damals ein Buch geschrieben über Rulebreaker Menschen die ganz bewusst Regeln brechen um Neues in die Welt zu bringen Und habe ihn angesprochen, weil er doch Fußball-Rule Breaker ist.
00:11:38: Also hier haben wir ein paar Interviews gemacht miteinander und der hat mir wahnsinnig interessante Geschichten erzählt wie er mit seinen Spielern umgeht?
00:11:46: Wie er es schafft bei seinen Spielen im Unterbewusstsein die automatisierten Denkmuster zu brechen um sie wirklich in Veränderung zu bringen.
00:11:54: daraus hab ich Wahnsinnig viel gelernt für Unternehmen.
00:11:57: Also wie Unternehmen mehr es schaffen, ihre Mitarbeiter auch Veränderungswegen mitzunehmen?
00:12:03: Da ist sogar eine eigene quasi Methodik draus geworden die wir meine Kollegen und ich anwenden in den Unternehmen.
00:12:10: also Die zwei fallen mir spontan ein.
00:12:12: und dann gibt's natürlich trotzdem die Tech-Größen international.
00:12:16: Wenn du im Zelt Francisco, ich kenne ganz gut den Den Aravins Rinnewasch, das ist einer der Gründe von Perplexity.
00:12:24: Die haben in drei Jahren sind die von null auf achtzehn Milliarden Bewertungen im Augenblick also so ein Typ ist natürlich auch spannend.
00:12:33: Absolut ja okay alles klar brauchst du ein Davos schon mal mit dabei?
00:12:37: Du bitte wo?
00:12:37: Ein Davo!
00:12:38: In Davos nein.
00:12:39: Nein in Davos ganz bewusst oder
00:12:41: Davos nicht,
00:12:41: gar nicht gesagt weil mir das zu viel... Wie soll ich das sagen?
00:12:47: Das ist mir zu viel Schein, ehrlich gesagt.
00:12:51: Weil darüber berichten sie immer so, da steht die Zukunft zusammen und das sind die Entscheider, die dann sagen unsere nächste Zeit prägen.
00:12:57: Zumindest heißt ja sowas noch oben.
00:12:58: Ja,
00:13:00: ehrlich gesagt, ich glaube daran an diese Geschichte.
00:13:02: Also klar erzählt man diese Geschichte, weil das irgendwie klar ist... Ich glaube an dieser Geschichte nicht.
00:13:08: Interessanterweise wenn wir unsere Interviews führen Dann reden wir auch in aller Regel nicht mit den Konzernchefs, die sich da in Davos treffen.
00:13:19: Warum?
00:13:20: Weil wenn du ein Interview mit einem Konzertschef machst, dann ist das alles politisch!
00:13:23: Also der sagt dir nicht die Wahrheit sondern er sagt das was er sagen möchte weil das ist natürlich alles bürsenrelevant wenn der irgendwas sagt und so weiter.
00:13:31: Deshalb reden wir in unseren Interviews meistens mit der zweiten Reihe oder bei dem ganz großen sogar mit der dritten Reihe mit den Strategiechefs die tatsächlich hoch genug sind, um selber Entscheidungen zu treffen und um dies geht.
00:13:44: Die aber tief genug sind damit es nicht politisch ist was sie so erzählen.
00:13:48: Und das sehr eng an der Wahrheit.
00:13:50: Okay
00:13:51: also im Endeffekt übertragen auf die Bundesregierung wird es jetzt nicht mit dem Gesundheitsminister reden sondern mit den Staatssekretären?
00:13:56: Mit den Staatssektären vielleicht sogar mit dem Abteilungsleiter für Bereich XY, der mich gerade interessiert.
00:14:02: Ja okay alles klar ja ich habe dich aber abgewirkt.
00:14:03: willst du noch etwas ergänzen?
00:14:04: oder
00:14:05: Nee, und deshalb eben auch nicht Davos.
00:14:09: Weil dieses Schaulaufen der CEOs interessiert mich nicht wirklich sondern mich interessiert was dahinter.
00:14:15: Was war hinter
00:14:15: uns?
00:14:15: Ja gut zum Netzwerken wäre es vielleicht dann wiederum interessant?
00:14:17: das weiß ich nicht aber das habe keine Ahnung ob man die Leute rankommt.
00:14:19: Aber gut das ist jetzt der Bild.
00:14:20: wollen wir jetzt die Leute nicht langweilen?
00:14:22: Also jetzt mal eine Frage was ich jetzt zum Beispiel spannend fand.
00:14:24: du dass du sagst dass du auch Mitarbeiter oder Strukturen dir irgendwie gewachsen sind auch begleitest oder dabei hilfst umzudenken oder auf die Zukunft vorzubereiten.
00:14:31: Das ist ja eine spannende Geschichte weil viele haben ja so verkrustete Strukturen, wild gewachsene Strukture.
00:14:37: Wenn du mal so zehn, zwanzig Jahre Mitarbeiter hast, dann entwickeln die eine eigene Dynamik und sagen dir das haben wir schon immer so gemacht.
00:14:42: oder das kann ich nicht.
00:14:43: oder das ist nicht mein Zuständigkeitsbereich.
00:14:45: und du sagst dich muss aber ja damit wir konkurrenzfähig bleiben.
00:14:48: Das finde ich eine coole Geschichte.
00:14:49: auf der anderen Seite jetzt wiederum.
00:14:50: Ich sage euch nehmt die Gegenposition ein.
00:14:52: Studien beweisen ja dass langfristige Experten prognosen oft nicht genauer sind als im Minnswurf.
00:14:57: Ja, also du kannst im Endeffekt ganz eine Münze werfen und dann habe ich die Zukunft.
00:15:01: Warum soll dich als Inhaber heute überhaupt noch Zeit in der Zukunftsforschung investieren?
00:15:05: Statt zum Beispiel einfach zu sagen okay, so genau weiß ich sowieso nicht was kommt... Ich stelle mich einfach finanziell extrem robust auf ist ja mein Thema.
00:15:13: Also wir reden auch bei uns über Geld und ich sorg für Redundanz!
00:15:16: Ja, ich prüfe immer wieder mal wo Anfälligkeiten sind aber ansonsten lege oder löse ich das durch Geld.
00:15:21: Ich hab diesen Begriff Facumani in Deutschland mit etabliert durch mein zweites Buch Und fuck die.
00:15:27: meine Bedeutung der Entschuldigung, dass du symbolisch five draufsagen kannst.
00:15:31: Ich habe die Kohle ich kann es aussitzen.
00:15:34: Warum soll dich als Inhaber deiner Meinung nach trotzdem investieren oder sagen okay ja klar mach trotzdem einen Blick auf die Zukunft ist wichtig auch wenn man nicht genau wissen warum's kommt?
00:15:43: Also ich glaube das der Hauptpunkt ist eine Unterscheidung.
00:15:48: Wenn du dein aktuelles Geschäft irgendwie zu sichern dann ist das, was du beschreibst möglicherweise eine Strategie die ganz gut funktioniert.
00:16:04: Wenn es dir aber darum geht zu wachsen also zusätzliches Geschäft zu machen, möglicherweise anderes Geschäfts zu machen was du heute noch nicht machst was vielleicht auch gar keiner in deiner Branche macht was aber das größte Wachstumspotenzial hat dann nützt dir aussitzen, nichts.
00:16:18: Sondern dann musst du herausfinden was dieses zusätzliche Geschäft ist.
00:16:24: und das ist der Grund warum die allermeisten zu uns kommen, die meisten Unternehmer weil sie sagen Mensch bei mir in meiner Branche dieses etablierte Geschäftsmodell das geht so langsam den Bach runter oder bewegt sich seitwärts da ist irgendwie kein Wachstum drin.
00:16:42: Definition ist aber nicht jetzt irgendwie mich mein Leben lang irgendwie im Verteidigungsmodus zu befinden, sondern ich will angreifen.
00:16:48: Ich bewachsen ja.
00:16:49: also erzählen mir mal wie sieht in fünf Jahren meine Branche aus?
00:16:52: Welche Bereiche sind stark gewachsen?
00:16:54: und dann kann ich einer der Ersten sein die dahin geht.
00:16:56: Und wer auf unsere Webseite schaut, der sieht da Testimonien ist Unternehmer die sagen Ich habe im letzten Jahr, also in den letzten zwölf Monaten meine Neukundengewinnung für sechs Fach, sechshundertdreißig Prozent.
00:17:11: Einer sagt ich hab in diesem Zukunftssegment fünfzig Prozent Zuwachs.
00:17:16: eine Apothekerin die sagt ich habe in der Apotheke verdoppelt im letzten.
00:17:19: Also es gibt halt... das funktioniert nicht immer, ne?
00:17:23: Das ist jetzt nicht hundert Prozent Erfolgsquote logisch.
00:17:25: Hängt auch davon ab wie intensiv du diese Methode dann benutzt und umsetzt
00:17:30: usw.,
00:17:30: ja logisch
00:17:33: aber Dann helfen wir mal ganz klar hin, dann einordnen zu werden.
00:17:35: Ein Beispiel von mir ist ein Bekannter und ein Vorbild von mir der Mike Fischer oder die Fahrschule eigentlich in Deutschland.
00:17:45: Und der Mike hat ja damals auch geschaut – es sagt Mensch, pass auf!
00:17:48: Der hat demografische Ansätze erst einmal betrachtet und hat gesagt okay, wir sterben ja eigentlich aus.
00:17:53: Es kommt nicht genug Kinder nach.
00:17:55: Demnach werde ich auch weniger Fahrschüler haben in der Zukunft.
00:17:59: Dann kommt er noch autonomes vorn, das ist jetzt der nächste.
00:18:01: Die nächste Geschichte die ihm so ein bisschen in Strich durch die Rechnung macht und er hat ja auch immer geschaut was in der Zukunft passieren könnte und hat gesagt okay wir müssen uns anders aufstellen Wir müssen es schaffen eben durch dieses Fischerdorf was er kreiert hat dass also die Leute bundesweit zu ihnen kommen können weil normalerweise sind sie an einer Fahrschule üblich.
00:18:17: das heißt ich kann nur dort wo mein Wohnsitz ist.
00:18:19: aber da hat er es geschafft durch dieses fischerdorff bundesweites zu machen.
00:18:24: Das ist jetzt so ein Punkt den kann ich einordnen, aber wenn es zum Beispiel um Technologien geht oder sowas.
00:18:30: Wie gesagt hilft mir einfach auf die Sprünge das ich verstehe weil gewisse Technologin kannst du ja gar nicht kommen sehen.
00:18:34: oder selbst wenn ich etablierte Unternehmen habe dann kommt irgendeinen Start-up was sich jetzt gerade noch gar nicht auf dem Schirm habe was gerade noch unterm Radar schwebt wie gesagt von OpenAI oder von Entropic und so weiter.
00:18:46: oder auch perplexity was du sagst hat ja vor fünf Jahren noch keiner gesprochen Die waren ja noch gar nicht da, das sind jetzt praktisch Zugpferde.
00:18:52: Auch KI haben vor fünf Jahren alle unterschätzt.
00:18:54: Gut hab ich das jetzt... Ja, aber hilf mir das mal ein so.
00:18:57: Lass mich
00:18:58: total gern!
00:18:59: Du kannst auf unserer Webseite eine Studie aus dem Jahr zwei Tausend Achtzehn downloaden die heißt Kundendialog zweitausend fünfundzwanzig.
00:19:05: also wir haben zwei tausend achtzehn an meine Kollegen eine Prognose gemacht.
00:19:08: wie werden Unternehmen mit ihren Kunden reden Kunden mit den Unternehmungen im Jahr zweitausend zwanzig?
00:19:12: und in dieser Studie steht drin dass im Jahr Zwei Tausends Fünfund Zwanzig es einen Wechsel geben wird von sogenannten KI Tools Auf AI Agents.
00:19:21: Also das, was du gerade gesagt hast, dass das vor fünf Jahren keiner vorhergesehen hat.
00:19:25: Das stimmt vielleicht für die Masse der Unternehmer oder die MasSE in Deutschland.
00:19:29: Es stimmt nicht für uns Zukunftsforscher.
00:19:31: wir haben das zwei tausend achtzehn diese Studie geschrieben und seit zweitausend achten kann man dir auf unsere Webseite downloaden.
00:19:36: Und die Unternehmen, also ich das unternehmen, was uns damals mit dieser Studie beauftragt hat ist ein größeres Unternehmen Genesis heißen die so Call Center Zeug.
00:19:47: Die haben in dieser Zeit sich versieben facht Also an der Börse, die sind große bürsennotierte Unternehmen.
00:19:52: Die haben siebenhundert Prozent an der Bürse gemacht.
00:19:54: jetzt nicht nur wegen dieser Studie natürlich nicht aber die haben auch andere Dinge richtig gemacht.
00:19:58: Aber die haben eben einen Zukunftsbild gehabt und haben sich sehr zeitig darauf orientiert Und bringen jetzt als Dienstleister eben diese AI Agents in diese ganze Kunden Dialog gewählt.
00:20:10: Insofern also Dieser generelle Eindruck dass man zukunft nicht prognostizieren kann Der stimmt aus meiner.
00:20:17: Es stimmt einfach nicht, dafür gibt es wissenschaftliche Methoden.
00:20:20: Du musst das halt richtig machen!
00:20:24: Es wird viel als Zukunftsforschung und als Zukunftsstudie bezeichnet.
00:20:27: Du muss immer erst hinter die Methode gucken, sind da wirklich Leute, die verstanden haben wie das geht?
00:20:31: Haben die wirklich Interviews gemacht mit den Strategieschefs von den großen Playern, also damals Microsoft, Google, wie sie alle hießen?
00:20:39: Weil diese Prognose, dass das kommen wird, Die stammt ja nicht aus unseren Köpfen, sondern die stammte ja aus diesen Gesprächen.
00:20:47: Habe ich ja vorhin erläutert und die haben das damals schon prognostiziert?
00:20:50: Diese Leute wenn du die kennst und Interviews machst, die kannst du fragen sag mal woran arbeitet ihr wie viel Geld steckt ihr da rein?
00:20:58: was ist deine Prognose?
00:20:59: wann kommt da auf der zeitleiste?
00:21:01: Wann kommt da was?
00:21:02: Was hat das für Auswirkungen auf die Branche auf des Geschäftsmodell und so weiter?
00:21:06: genau diese Gespräche führen wir.
00:21:10: okay Ja, also wie gesagt in einer gewissen Weise kann ich mir das schon gut vorstellen.
00:21:13: Logischerweise dass du eine Zukunft prognostizieren kannst zumindest zum Teil.
00:21:16: Ich will trotzdem mal mit zwei Sachen reinwerfen.
00:21:17: Zum einen gibt es eine schöne Studie von den CXO Advisory wo sie z.B.
00:21:22: Analysten-Finanzanalysten gefragt haben und da kommen auch raus, dass du hättest wirklich auch ein Datpfeil werfen können.
00:21:26: Dass keiner also für den Finanzanalystern das voraussagen kann.
00:21:28: oder eben auch bleiben wir mal beispielsweise bei Nassim Taleb der ja auch in dem Buch nachher des Zufalls beschrieben hat ... die Dinge immer anders kommen, also dass es immer irgendein Black Swan Effekt gibt.
00:21:41: oder du siehst ja auch das Ding.
00:21:43: Du kannst dich in einer gewissen Weise vorbereiten, du kannst Trends und so weiter,... ... kannst du... Ja ist ja mal schon eine gewisse Weise prognostizieren
00:21:50: usw.,
00:21:50: aber trotzdem hat er das beschrieben zum Beispiel, dass wir zwei verschiedene Fehler machen bei Talib.
00:21:55: Ich nehm das mal raus, das ein ist dieses Trutan.
00:21:58: ich weiß nicht was als Trutan Paradoxen beschrieben hat, aber wenn wir aus der jüngsten Vergangenheit ableiten, also das was du jetzt auch mit Leuten sprichst Und du überträgst das meine wegen auf den Trutan im Oktober, der gackert und so weiter.
00:22:10: Und freut sich und sagt auch mein Chef füttert mich, der muss Truthene mögen!
00:22:13: Das ist ja im Effekt... ...das was er sich vorstellt weil er ja aus der kurzfristigen Vergangenheit ableitet.
00:22:19: Dann erlebt er sein Böseserwachen anfangs Gewinn, weil da dann plötzlich geschlachtet und ausgestoppt wird.
00:22:24: Das ist das eine was wir beschreiben und das zweite ist ja auch dass wir dass Manko haben, also die Annahme es könnte nichts Schlimmeres widerfahren als das Schlimmste.
00:22:32: Das ist ja zum Beispiel da schildert er das von Fukushima.
00:22:34: Da haben sie auch gesagt was war das schlimmste Erdbeben?
00:22:37: Dem muss dann der Reaktor Stand halten.
00:22:39: und was dann das Ergebnis war.
00:22:41: bis mal her oder auch wenn ich dran denke so werden in den Siebzigern wie sich die Zwei Tausende vorgestellt haben Ja da is ja.
00:22:48: Da haben sie auch schon gesagt, wir werden nicht mehr arbeiten müssen fliegende Autos und so weiter.
00:22:51: Also im Jahr zweitausend, also das was in den Sitz gearbeitet
00:22:54: hat.
00:22:55: Das haben Schriftsteller
00:22:56: gesagt keine Forscher, ne?
00:22:57: Genau!
00:22:58: Lass mich drei Dinge dazu sagen.
00:23:00: Ich liebe das im Talib aber dieses Bild ist einfach falsch weil wir fragen nicht die Truthähne Wir fragen die Besitzer der Trothäne.
00:23:08: Ja, natürlich!
00:23:08: Wenn du Trothähne fragst nach ihrer Zukunft dann kriegst ein falsches Bild.
00:23:12: aber wenn du die fragst, die die Trothæne füttern, dann wissen sie ziemlich genau was in drei Monaten mit den Trothänen passiert ja?
00:23:18: Also das ist genau der Unterschied zwischen Schriftstellern oder Historikern oder irgendwem, der da irgendwas über die Zukunft schreibt.
00:23:26: Ja Juval Harari ist auch ein geiler Typ, aber er ist halt Historiker und kein Zukunftsforscher.
00:23:35: möglicherweise diese Methodik nicht auf dem Schirm.
00:23:39: Das ist das eine, dass das zweite ist was man sagen muss.
00:23:43: selbstverständlich sind wir keine Wahrsager.
00:23:45: natürlich kannst du nicht alles prognostizieren.
00:23:47: natürlich gibt es unvorherseh.
00:23:49: also Fukushima kannste nicht prognosizieren.
00:23:52: Es gibt Dinge da aber ehrlich gesagt das sind nicht viele dinge.
00:23:56: Also wenn du jetzt mal so die den Zeitenverlauf siehst ja Corona gehört wahrscheinlich dazu Fukushima gehört wahrscheinlich zu irgendwelche Kriege, die eher so politisch getrieben sind kannst du auch nicht gut prognostiziert.
00:24:09: Wenn wenn sowas unvorhergesehen ist passiert dann musst du als Zukunftsforscher sagen okay jetzt muss ich halt die Studie neu machen ja jetzt hat sich es halt verändert da muss ich sie neu machen aber das passiert irgendwie alle fünf Jahre mal oder so.
00:24:22: und das was aber zugrunde liegt also diese technologische Entwicklung die dann wirklich auch bleibt in der Welt die wirklich die welt verändert die kann man super gut.
00:24:33: Lass mich noch eine Sache zu Finanzanalysten sagen, weil das ist mir ganz wichtig.
00:24:36: Weil wir haben im Institut inzwischen seit sechs Jahren auch einen Arm der selber investiert.
00:24:44: Also wir haben drei Investmentfonds die so in Deep Tech Startups investieren weltweit und ich kann das inzwischen ganz gut vergleichen.
00:24:50: Der erste Fond ist im Jahr, also den haben wir im Jahr Und es gibt so Vergleiche alle VC-Fonds dieser Welt und so weiter.
00:25:01: Da sind die top zehn Prozent, also das neunzigste Percentile der im Jahr.
00:25:06: zwanzig aufgelegten Fonds liegen im Augenblick bei einem TPPi von einen Kommen neun acht.
00:25:12: Also die haben sich quasi verdoppelt in ihrer Bewertung.
00:25:15: Wir unser Fond hat sich in derselben Zeit verdreifacht.
00:25:18: wir liegen beim TVP von zwei Komma Neun Vier.
00:25:21: Das ist jetzt noch keine.
00:25:23: Der ist auch venture
00:25:23: capital, was ihr dann habt oder was?
00:25:25: Das
00:25:25: ist venture capital.
00:25:26: Wir nehmen das Geld unserer Kunden und investieren das in genau.
00:25:29: also ein ganz normaler venture capital.
00:25:32: und also was ich damit sagen will es ist dass es offensichtlich sinnvoll ist auf Basis von Zukunftsstudien tatsächlich auch zu investieren ja und dass die Ergebnisse die oder die Entscheidung die man dann trifft auf basis von zukunftsstudien möglicherweise auch finanziell lukrative ist als das, was die anderen da machen.
00:25:51: Ich will jetzt nicht sagen, dass wir immer die richtigen Entscheidungen treffen.
00:25:54: Das stimmt natürlich nicht.
00:25:56: aber unter dem Schnitt scheint es tatsächlich die Methode von Zukunftsforschung besser geeignet zu sein für Investmententscheidungen im Deep Tech, im Startup, im VC Bereich als jetzt des übliche Finanzanalysten-Methodik-Baukasten.
00:26:12: Okay.
00:26:13: Wie lange gibt's noch einen
00:26:15: Vorgang schon?
00:26:18: Wir haben drei Fonds im Rhythmus von zwei Jahren gegründet.
00:26:23: Der erste ist für den Jahr- oder Jahreswechsel.
00:26:32: Sind geschlossene Fonds, wie du das halt machen musst?
00:26:36: Aber sind geschlOSSene Fondens nicht für Kleinanleger, für Semi- und professionelle Anleger.
00:26:46: Ganz normal, wie die Fonds halt meistens so sind.
00:26:48: So eine Kokage-Struktur wo du Kommandatist wirst.
00:26:51: Wie das eben in Deutschland so ist.
00:26:52: Okay alles klar!
00:26:53: Gut lasst mir mal so weil ich mich halt immer mit Empfehlungen zurück oder sowas, ja?
00:26:56: Weil es ist nicht meine Art.
00:26:57: Ich bin immer da sehr vorsichtig, weil wie gesagt auf da kann halt viel passieren und da habe ich viele Götter schon sterben sehen.
00:27:02: seit dem Jahr nineteen neunzig bin ich am Markt um dich weiterhin nochmal zu ärgern Sven Ich schaff bloß einen Rahmen.
00:27:10: Nee, weil ich will natürlich ja nicht dass du dich jetzt hier unwohl fühlst oder wie auch immer das ist ja nicht mein Ziel sondern ich will halt einfach nur sagen okay was hat sich geändert?
00:27:16: beispielsweise wenn man sich das Buch anschaut aus dem Jahr das Buch geschaut wie wird es im Jahr zweiundzwanzig arbeiten werden?
00:27:21: so arbeiten wir in der Zukunft?
00:27:24: Das ist ja das einzige Buch wo uns zumindest schon deine Prognose die Zeit wurde was prognostiziert hast eingeholtert das heißt wo ich ableiten kann.
00:27:31: Was ich rausgefunden habe Korrigier mich auch da gerne, ich habe zwei Sachen mal rausgesucht oder drei Sachen was du beschrieben hast.
00:27:39: also bei einem lagst du richtig mit dem Home Office.
00:27:42: Mehr oder weniger aber ja durch Corona?
00:27:45: Also was ja keiner so richtig vorhersehen konnte... Und bei Autos zum Beispiel, dass es rein autonomes Fahren geben wird.
00:27:51: Also das Auto ist keine Fahrer mehr haben werden.
00:27:54: da lagst du im Effekt daneben.
00:27:55: also natürlich war eine Tendenz dahin aber wir stehen nach wie vor immer noch im Stau und dieses autonome fahren auf Level fünf ist halt noch weit vom Alltag oder so nicht auf den Straßen angekommen.
00:28:04: und Du hast auch gesagt die Lebensarbeitung wird bei neunzig Jahren liegen Ja?
00:28:07: Und dein Think Tank hat meines Erachtens prognostiziert, dass es zum Beispiel keine physischen Lampen und USB-Sticks oder Fernseher usw.
00:28:14: das alles wechseln glaub ich, alles sprachgesteuert, da sind wir ja schon gut damit so Speech to Text oder wie auch immer.
00:28:19: sowas funktioniert dann noch ganz gut aber es ist mir ja auch weit weg davon.
00:28:22: also was hat sich geändert seit Jahrzehntreizehn
00:28:25: Naja, also erstens das Buch über das Jahr twenty-fünfundzwanzig, das fokussiert relativ stark tatsächlich auf die Arbeitswelt.
00:28:31: Das heißt ja im Untertitel auch so arbeiten wir in der Zukunft und auf eine Welt, die wir damals genannt haben, die Welt der Vollbeschäftigung Genau das, was wir gar nicht im Jahr aber in den Jahren bis eigentlich erlebt haben.
00:28:52: Das war tatsächlich die Welt der Vollbeschäftigung.
00:28:53: da kam auch das Home Office raus.
00:28:57: Die Home Office Geschichte wäre nach unserer Prognose damals auch ohne Corona gekommen Aber Corona waren natürlich ein absoluter beschleuniger Katalysator dafür.
00:29:08: Bei den technischen Sachen ist es Also das ist immer die Frage, welchen Maßstab setzt du an?
00:29:16: Beispielsweise die selbstfahrenden Autos.
00:29:18: Die selbstfahlenden Autos, also Robotaxis habe ich ja damals beschrieben nicht dass du ein selbstfohrendes Auto besitzt sondern dass es als Robotaxi rum fährt.
00:29:27: Die gibt es im Augenblick in wenn ich es richtig im Kopf habe in dreißig Städten in der Welt.
00:29:32: dieses Jahr werden sie in kommen die ersten zwei europäischen Städte Sakrep und Luxemburg dazu.
00:29:39: Und im Augenblick ist die sozusagen aktualisierte Prognose, dass das innerhalb der nächsten zwei drei Jahre auch in den deutschen Großstädten funktioniert.
00:29:48: Also man könnte jetzt sagen wenn man kritisch ist okay ihr habt euch in eurer Prognese vertan um weiß nicht drei oder vier jahre Jahre später, als ihr es damals prognostiziert habt.
00:30:00: Das kann sein und sowas passiert auch in der Zukunftsforschung.
00:30:03: Wir können das gar nicht vermehren.
00:30:05: Aber prinzipiell dass das kommt und dass das ein großes Geschäft ist, also man weiß in der Automobilbranche quasi jeder die stellen sich alle gerade auf selbst fahrende Robotaxis um.
00:30:21: Wo ich sagen würde Das ist einfach nicht eingetreten und vielleicht kommt es irgendwann, aber ist noch nicht sichtbar.
00:30:30: Ist das wir damals in diesem Buch prognostiziert haben?
00:30:33: Wir haben davon Screen-Tapeten geredet also dass sozusagen Tapeten große Flächen lösen unsere Bildschirme ab.
00:30:44: Also jetzt muss man wissen, warum haben wir das prognostiziert?
00:30:47: Wir haben es deshalb prognostatiert.
00:30:48: Weil in unseren Studien bei den Interviews mit den Strategieschefs besonders in der Display, also in der Glasindustrie die diese Displays herstellen für Fernsehen, die uns gesagt haben, dass sei bei ihnen der nächste Schritt.
00:31:02: Die haben damals gesagt, bei Ihnen ist der nächste schritt sie machen drei D ohne Brille Schatterbrillen, die du im Kino aufsetzen musst.
00:31:09: Sondern drei D ohne Brille.
00:31:10: und dann haben sie uns das gezeigt.
00:31:12: ja da haben wir uns riesengildschirme gezeigten wo drei d ohne brunnen sah toll aus hat viel geld gekostet.
00:31:17: damals Ja Und die haben gesagt naja Die Entwicklung der nächsten zehn Jahre ist dass diese technologie Einfach billiger wird die wird skalieren und Dann ist das irgendwie dann kommt es in den Massen.
00:31:28: Und dann haben wir diese Prognose genommen und sind zu den anderen, zu den Content-Herstellern gegangen.
00:31:33: Zu den Websiteherstellern, zu Filmemachern usw.
00:31:36: Und haben gesagt wenn die Glasindustrie die drei D ohne Brille und ganz breite Bildschirme und so was macht ihr dran?
00:31:42: Dann haben sie natürlich gesagt okay da machen wir irgendwie drei D-Welten und bla bla bla.
00:31:46: Und daraus ist dieses Zukunfts daraus also das ist dann eben zum Teil in dieses Buch eingeflossen.
00:31:52: Was ist wirklich passiert?
00:31:54: Die Glasindustrie, also diese Displayhersteller haben könnte man sagen ein Strategiewechsel gemacht.
00:32:00: Also die haben festgestellt, dieses drei D ohne Brille ist wahnsinnig teuer.
00:32:04: Wenn sie das in den Massenmarkt bringen wollen müssen Sie wahnsinnige Geld investieren und es reicht für sie erst mal wenn sie so Flat Screens anbieten und im nächsten Schritt irgendwie das Internet anschließt.
00:32:15: also ein Fernseher Smart TV ja, dreißig Jahre nachdem das Internet erfunden wurde hat der Fernsehrer auch mal was davon gehört.
00:32:20: Also kurz gesagt die haben sich neue Verkaufszyklen kreiert durch viel einfache Dinge als durch diese Technologie über möglich war, aber eben teuer.
00:32:31: Und so muss man auch Zukunftsforschung verstehen.
00:32:33: also wenn jemand auf ein ganz wesentlicher Akteur in diesem Bereich seine Strategie verändert und dann musst du halt als Zukunftsvorschauer sagen, okay dann müssen wir jetzt die Prognose verändern.
00:32:49: Dann müssen wir das noch mal machen diese Studie weil unsere Prognosen eben nunmal auf den Aussagen von diesen beherrschenden marktprägenden Akteuren beruhen.
00:32:59: Ja, also nochmal.
00:33:00: Ich habe es schon vorhin schon gesagt wir sind keine Wahrsager!
00:33:02: Wir sind nicht irgendwie Gott der da irgendwie bestimmt... Ja
00:33:05: du sagst ja Trennstudien ne?
00:33:06: Das ist ja nicht so so wird's sein sondern
00:33:11: wenn man das nüchtern betrachtet ist dass was wir beschreiben aus heutiger Sicht die höchste Wahrscheinlichkeit der Weiterentwicklung und das nennen wir eben eben Zukunftsbild tatsächlich.
00:33:24: Und so muss man auch damit umgehen.
00:33:25: wie gesagt wenn sich da etwas ändert muss man halt noch mal drauf schauen muss man es verändern.
00:33:29: Ja, das was die LLMs im Endeffekt auch machen.
00:33:31: Die Sprachmodelle sagen ja auch aus der nächsten Wahrscheinlichkeit was kommt?
00:33:36: Wobei die LMs die nehmen das wirklich aus Vergangenheitsdaten und wir haben auch eine KI natürlich im Institut die auf unserer Datenbank arbeitet.
00:33:49: Der Unterschied zwischen dem normalen LLM so was weiß ich JGPT oder irgendwas und unser ist diese JGBTs dieser Welt nutzen alle Daten, die es im Internet gibt.
00:33:59: Das sind alles Vergangenheitsdaten, so zero acht fünfzehn Daten und unsere ist absolut ausschließlich trainiert und kuratiert auf unseren Datensatz also nur auf diese Interviews mit diesen Strategieleuten und die Prognosen aus diesen Interviews.
00:34:13: das heißt wir nutzen für eine KI quasi Zukunft da, also Zukunft kannst du noch nicht messen dies, noch nicht passiert aber Zukunftsdaten, soweit du Zukunfts-Daten haben kannst.
00:34:25: Ganz kuratiert und wenn du es vergleichst was aus dieser KI rauskommt also unsere Future AI raus kommt und aus den normalen LLMs Wenn du irgendeine Frage über die Zukunft stellst dann ist das komplett unterschiedlich ja?
00:34:37: Ist etwas völlig anders.
00:34:40: Das ist interessant weil
00:34:42: die Frage
00:34:43: ist ob Du eben Prognosen machst auf Erfahrungen der Vergangenheit oder auf wirklich Prognose aus der Zukunft.
00:34:49: Okay.
00:34:50: Um das Nummer einzuordnen, wenn ich das richtig verstanden habe ist ja so dass das was du prognizierst mit deinem Institut ist ja nicht... ...dann eingetreten, wenn es jetzt gerade so diese Early Adopter gibt sondern wenn's einen Massenmarkt erreicht hat.
00:35:05: Also dann was kommt denn auf uns zu?
00:35:07: Ich bin Inhaber und hab paar Mitarbeiter wie auch immer und mache einen guten Umsatz.
00:35:13: Prank schon oder pennig kann man irgendwas sagen was auf uns zukommt?
00:35:16: wo du sagst das wird die nächsten drei bis fünf Jahre uns in Deutschland, bleiben wir mal rein im deutschen Raum massiv beeinflussen oder uns zwingen umzudenken?
00:35:25: Oder wie auch immer.
00:35:26: Ja also ich mein lasst uns über die nächsten drei Jahre reden dann sind wir ja.
00:35:33: für den Zukunftsforscher ist es relativ dicht dran sozusagen.
00:35:37: das wird jetzt nichts Überraschendes sein sondern das sind die Weiterentwicklungen von Dingen die wir heute schon sehen.
00:35:42: Kannst auch gerne länger denken, wenn du sagst ich traue mich natürlich gesagt okay bei zehn Jahre.
00:35:45: Ich habe auch mein Geschäft noch zehn Jahre die meisten meiner Kunden.
00:35:55: Dann
00:35:55: lass uns eine ganz kurze Zeitreise machen.
00:35:57: Also was als nächstes kommt ist, dass diese heutigen KI-Agenten die man so kennt, dass sie sich weiterentwickeln, dass wir überall Teams haben, also KI-agententeams, die menschliche Arbeit ablösen und so weiter und sofort alles viel produktiver machen, viel schneller, viel kostengünstiger.
00:36:19: Wir rechnen damit, dass etwa in drei Jahren es mehr KI-Agenten auf der Welt gibt als es Menschen auf der world gibt.
00:36:27: Das bedeutet auch wenn du ein Geschäft hast und irgendwas verkaufst dann ist die Wahrscheinlichkeit das du an den KI-Agenden verkaufest wesentlich höher als dass du einen menschenverkaufst.
00:36:38: Hängt natürlich von deinen Produkten ab von deinen Kundensegmenten usw.
00:36:41: Muss man sich individuell anschauen.
00:36:42: aber dieses was heute schon unter dem Stichwort Agentic Commerce läuft Das ist eine ganz große Veränderung für die allermeisten Branche.
00:36:53: Zweiter Schritt, die KI bekommt Hände und Füße.
00:36:57: Wir kennen alle – hoffentlich kennt ihr alle Videos von irgendwelchen humanoiden Robotern ja?
00:37:02: Die sehen so aus wie Menschen.
00:37:04: Es gibt im Augenblick etwa wenn wir richtig gezählt haben hundertundfünf Unternehmen auf der Welt, die die Dinger herstellen ganz viele in China zwei in Europa resten in USA.
00:37:13: Äh, die kannst du heute schon bestellen.
00:37:16: Du kostest dich bei den Amerikanern zwanzigtausend US-Dollar, beim Chinesen zehn tausend...
00:37:21: Ja BMW hat ja auch erst eingeführt Nüsse von sich auf spannenden
00:37:24: Sturzschirmen.
00:37:24: Genau!
00:37:25: Also in großen Fabriken also an Fließbändern und so weiter.
00:37:28: Du kannst die meisten werden im Augenblick trainiert als Haushaltshilfe.
00:37:32: Die putzen bei dir machen die Spülmaschine kochen usw.
00:37:38: Ich will jetzt nicht alle Use Cases aufzählen, die sind extrem viel.
00:37:42: Aber die meisten Unternehmer und darum geht es ja hier müssen damit rechnen oder sollten damit rechnen.
00:37:49: das ist was Positives aus meiner Sicht dass wir in zwei bis drei Jahren sie das Angebot haben viele händische Tätigkeiten die in ihrem Unternehmen gemacht werden viel, viel kostengünstiger zu machen durch solche humanoiden Robot.
00:38:04: Auch da die lange Prognose, die Investoren, die da rein investieren, prognostizieren für das Jahr zwei Tausend Vierzig also in fünfzehn Jahren dass es mehr humanoide Roboter auf der Welt gibt als Menschen zehn Milliarden sagen.
00:38:19: Deshalb stecken wir heute ganz viel Geld rein.
00:38:23: Ich bleibe noch mal mit einem Thema beim Thema KI.
00:38:28: Ich kenne ganz gut einen der KI-Superstars im Silicon Valley, Dr.
00:38:33: Richard Socher war eine lange Zeit der Chief Scientist bei Salesforce hat jetzt vor acht Wochen gerade in einer Firma gegründet und ein Startup wie das im Silicon valley so ist heißt Recursive Und behauptet jetzt ist die Zeit, die erste Artificial Superintelligence zu bauen.
00:38:51: Also eine KI in der Lage es sich selber weiterzuentwickeln und dann perspektivisch eben auch über das menschliche Intelligenzniveau hinaus entwickeln kann.
00:39:00: Diese Firma Recursive hat am ersten Tag bei der Gründung einer Bewertung von vier Komma fünf Milliarden US Dollar gehabt.
00:39:06: Warum?
00:39:07: Weil ganz viele Investoren aus dem Google-Netzwerk über sechshundert Millionen da am ersten Tag reingesteckt haben zu dieser Bewertung von vier Komma fünf Milliarden.
00:39:14: Das kann man sagen, das ist völlig übertrieben, völlige Blase.
00:39:17: Man kann aber auch sagen ne genau jetzt ist der Zeitpunkt wo wie Richard behauptet dass innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre es möglich ist, zum ersten Mal diese Artificial Superintelligence zu entwickeln und dann ist diese Bewertung völlig angemessen.
00:39:32: Dann geht das noch viel mehr in die Höhe.
00:39:34: Also auch das wird in den nächsten fünf bis zehn Jahren passieren.
00:39:44: Lass mich nochmal drei Sachen sagen wo wir gerade unsere Fonds reininvestiert haben weil das natürlich die Technologien sind, wo wir erwarten dass das in den next zehn Jahren sozusagen in Richtung in Richtung Massenmarkt geht.
00:39:55: Also, wir haben gerade investiert im Quantencomputer oder gerade vor fünf Jahren schon investiert den Quanten Computer.
00:40:01: die haben jetzt schon sich für fünfzehnfach und das geht stark weiter.
00:40:06: Wir haben investiert in Kanfusion.
00:40:08: also Muss ich dir vorstellen, zwei starke Laserstrahlen schießen Atome aufeinander.
00:40:12: Hat nichts mit Radioaktivität zu tun?
00:40:13: Es
00:40:14: gibt in Deutschland auch gerade ein Exempel was da irgendwie gut funktioniert.
00:40:20: Also
00:40:21: das bekannteste bei München ist Marbe Fusion heißen die.
00:40:25: wir haben einen australischen.
00:40:27: das ist wenn man so will das Original.
00:40:29: ja.
00:40:29: also wenn man es wissenschaftlich betrachtet die waren vorher da und Also egal, ob jetzt Original oder nicht.
00:40:34: Wir haben in Australisches Start-up investiert weil wir glauben dass die die bessere Lösung haben.
00:40:38: aber da gibt es natürlich ganz viele in der Welt und keiner kann sagen wer am Ende gewinnt.
00:40:43: Aber das diese Technologie die Kernfusion Ganz wichtig wird, sagen wir mal auf lange Sicht, auch da ist das Jahr zwei Tausend vierzig-fünfundvierzig im Fokus.
00:40:54: Wo Investoren sagen bis dahin ist es möglich dass durch diese Kernfusionstechnologie der Welt Energiebedarf komplett gedeckt also die Welt hat dann mehr Energie zur Verfügung als sie verbrauchen kann was natürlich ein echter Gamechanger.
00:41:09: Drittes Beispiel, wo wir gerade rein investieren ist sehr stark in Medizintechnologie.
00:41:16: Als Basswirt würde man wahrscheinlich longevity sagen also die Möglichkeit der Verlängerung des Lebens.
00:41:26: vor fünf Jahren mit dem ersten Fonds in eine Firma investiert, die die organe menschliche Organe einfrieren kann wieder auftauchen kann und dann funktionieren sie weiter.
00:41:36: Also Ersatzteilorganen-Konservierung wenn man so will ja was ein Teil dessen ist wo tatsächlich behauptet wird.
00:41:45: sozusagen und ich aus meiner Sicht sehr fundiert behaupted wird das innerhalb der nächsten zehn Jahre verschiedene medizinische Technologien Das ist eine davon, in den Massenmarkt kommen die es möglich machen das Menschen im Durchschnitt hundert Jahre nicht mehr.
00:41:59: Nicht mehr neunzig Jahre wie ich damals in dem Buch geschrieben habe, sondern hundert jahre Leben werden.
00:42:03: Wir haben gerade investiert in eine künstliche Gebärmutter also ein Brutkasten technologischer Brut Kasten in dem Kinder ab der... Also nicht ab der zwölften Woche oder so, sondern ab Woche null quasi.
00:42:19: Das hätte dem jetzt Spahn wahrscheinlich sein Job gerettet, irgendwie wenn das eher gewesen wäre.
00:42:25: Also lange Rede kurzer Sinn!
00:42:26: Das sind so Technologien von denen wir erwarten und nicht nur wir sondern eben auch die anderen Technologieinvestoren, die großen in der Welt dass sie innerhalb der nächsten zehn Jahre fünf bis zehn Jahre in die Nähe des Massenmarktes kommen und dadurch ein sehr starkes Wachstum haben.
00:42:42: Nicht jede dieser Technologien wird jetzt sofort für jeden Mittelständler hier in Deutschland natürlich für sein eigenes Geschäft relevant sein, das ist logisch.
00:42:50: Aber deshalb habe ich mit diesen KI-Geschichten angefangen.
00:42:53: Das wird definitiv für jenem Redaktion.
00:42:54: Da kommt gleich die Frage also wie gesagt Ich gehe mit dir der Chor bis auf vielleicht bei der SuperAI.
00:42:58: Das weiß ich nicht, weil da gibt es zwei Meinungen von Informatikern aber da fehlt man die fachliche Kompetenz dazu.
00:43:06: Ich mache barbe gut, wir werden es sehen.
00:43:08: Aber ich bin mit dir trotzdem mit allem d'accord weil mir der Kanfusion wie gesagt der Bedarf ist da gerade auch durch wiederdurch durch AI und ich habe eben jetzt eben festgestellt dass die schon mittlerweile mehr also das die Effizienz soweit ist, dass sie mehr aus Output haben als was reinstecken mit dem Laser oder als Energiewässer rein stecken und das heut ja schon ja und das heißt dadurch dass ein wahnsinniger bedarf da ist wird auch das Geld und die Innovationen da reinfließen sich an der Regel so oder auch mit Medizintechnik ja auch da die parallele zu KI mit den Proteinen oder hat die ja gefunden, wo der Mensch über Jahre geforscht hat.
00:43:38: Ich habe auch Kunden, die da in Österreich forschen dazu und da kriegst du auch ein paar spannende Insights dazu.
00:43:44: Und mit den KI-Agenten kriegste er heute schon mit, funktioniert er heut schon.
00:43:47: also bei vielen Firmen, die innovativ sind.
00:43:49: Die haben einen Head Off und dann haben sie halt ihre eigenen KI-Agenden unten drunter.
00:43:52: Genau!
00:43:54: Also auch da bin ich total d'accord.
00:43:56: genauso Roboter auch.
00:43:57: Ich war einer der Ersten, dass ich so einen Roboter für die oder einen humaniten Roboter holen würde.
00:44:00: aber das ist natürlich jetzt eher so... ... Nice to have.
00:44:03: in der Industrie werden sie ja heute schon eingesetzt, weil es halt... Ja also wir haben halt mehr Spielraum oder zumindest funktioniert ja auch heute schon.
00:44:09: Also jetzt ist aber die Frage für mich was mich jetzt mal interessieren würde zu diesen ganzen Sachen.
00:44:13: Z.B.
00:44:13: da zwei Fragen.
00:44:14: zum einen, was kann ich denn als Inhaber daraus ableiten?
00:44:16: Also wenn ich jetzt sage okay, ich habe meine KI-Agenten bin ich bei dir.
00:44:20: Ich sollte natürlich so weit wie möglich auf mich mit KI beschäftigen um nicht nur ein KI Assistenten zu haben sondern auch tatsächlich KI-Agenten zu bekommen und am Nabel der Zeit zu sein.
00:44:32: Aber was mache ich denn trotzdem, wenn ich sage?
00:44:35: Wie weit muss ich Angst haben?
00:44:36: Weil ich sage okay ein Roboter kann dann auch in der Pflege arbeiten.
00:44:39: Kann theoretischerweise... Das will sich auch am Bau arbeiten.
00:44:42: Irgendwann wird sich das Verhältnis der Menschen zu den Robotern ändern.
00:44:45: Wenn wir sagen Gott es will mir kommen sie nicht ins Haus.
00:44:47: Es wird sich aber ändern und so weiter sofort.
00:44:50: Also wie gehe ich denn jetzt ganz konkret als Inhaber oder als Deutscher Unternehmer damit um und sage ok wo sind meine Gefahren?
00:44:58: Wo sind meine Chancen?
00:44:59: Ja, also ich gebe dir... Ich beantworte das mal an meinem eigenen Beispiel.
00:45:04: Weil ich bin ja auch Unternehmer.
00:45:05: Ich habe hier dieses Institut.
00:45:07: Zweiundvierzig Mitarbeiter.
00:45:08: Ich bin auch Unternehmert.
00:45:10: Was ich gemacht habe sind zwei Dinge oder was ich nicht gemacht habe sondern permanent mache sind zwei Dinge.
00:45:18: Erstens wir haben im letzten Jahr für uns selbst.
00:45:22: Also wir machen ja Strategieberatung.
00:45:24: Im Prinzip sind wir Unternehmsberater die den Unternehmen irgendwelche Wachstumsstrategien geben.
00:45:28: Wir haben für die Frage, wie entwickelt sich Strategieberatung ein eigenes Zukunftsbild gemacht.
00:45:32: Also wir haben eine eigene Studie für uns selbst gemacht wenn man so will ja auch die kann man, wir haben sie dann veröffentlicht, können downloaden auf unserer Webseite und in dieser Studie ist sehr klar gesagt Welchen Einfluss KI jetzt auf die Geschäftsmodelle von Unternehmensberatern haben werden?
00:45:52: Und das sind Rieseneinflüsse, kann man sich ja vorstellen.
00:45:55: Es ist relativ klar dargestellt in fünf Jahren wird die Branche so aussehen es gibt Kundensegmenten, die und die Kunden wollen weiterhin mit Menschen zu tun haben.
00:46:03: Die und die Kunden wollen nichts mehr mit Menschen, sie wollen KI.
00:46:07: Sie haben eine eigene KI im Unternehmen.
00:46:08: Wie es damals
00:46:09: beim Internet war, das gibt halt ein Onlinemarkt für Finanz- und Versicherung und dann gibt's den Berater noch genau.
00:46:15: In unserer Branche kann ich das auf Basis dieser Studie sagen, es gibt neun verschiedene Kundensegmente in der Zukunft.
00:46:27: Und wenn du die vor Augen hast dann kannst du, habe ich's gemacht, die unternehmerische Entscheidung treffen.
00:46:31: okay in welchem dieser Segment?
00:46:34: Also, jedes dieser Segmente fordert andere Produkte.
00:46:37: Andere Formate, andere Geschäftsmodelle, andere Bezahl und so weiter... In welchem dieser Segment ist meins?
00:46:44: Wo will ich rein?
00:46:45: Will ich alle bedienen oder das nicht?
00:46:49: Und diese strategische Entscheidung haben wir getroffen und seitdem bauen wir Tatsächlich, also Transformation heißt es ja Neue Deutsch.
00:46:57: Wir bauen quasi unsere Unternehmen unser Institut um.
00:47:01: das heißt nicht dass das Alte verschwindet, nee das alte bleibt auch das Konzerngeschäft.
00:47:04: was ich vorhin gesagt habe, das bleibt selbstverständlich aber wir bauen daneben eben andere Formate machen dann Mentoring-Formate und so weiter was man da ebenso macht Und haben plötzlich völlig neue Zielgruppen erschlossen.
00:47:19: Also vor zwei Jahren hatten wir im Jahr wenn es hochkommt, zwanzig Kunden von Großunternehmen.
00:47:27: Jetzt im Augenblick haben wir über dreitausend Kunden die eben also die allermeisten davon eben so mittlere und kleine Unternehmen.
00:47:34: Und dann baust du eben auf Basis dieser diese Zukunftsstudie.
00:47:38: Bauste dir deinen Zukunftsgeschäft?
00:47:39: Das ist erstes was ich gemacht
00:47:40: habe.
00:47:41: Okay das Ding ist aber auch ableidbar für andere Unternehmer.
00:47:43: Also wo ihr sagt okay Ich bin ja jetzt nicht jeder sehr unternehmensbarer denn nicht jeder hat eine Agentur sondern diese Kundensegnite kann sich dann noch adaptieren auf dem Handwerker oder Arzt usw..
00:47:52: Naja, du musst sie natürlich für deine Branche machen.
00:47:54: Ja?
00:47:54: Logisch!
00:47:54: Also wir haben sie jetzt erst mal für unsere Branche gemacht.
00:47:56: oder also wenn wir andere Unternehmen beraten dann machen wir das natürlich für die Branche dieser Unternehmen.
00:48:01: Dann sehen die Kultensegmenten ein bisschen anders aus.
00:48:03: Du hast nicht in jeder Branche die Gleichnis ja logisch aber ja ist ein bisschen Arbeit und ein bisschen Analyse und so Aber kann jede Branche für sich machen.
00:48:12: wie gesagt sogar Solo selbstständige Einzelunternehmer lassen sich von uns begleiten.
00:48:21: Das Zweite, was ich aber gelernt habe.
00:48:23: Weil du hast gefragt, was macht jetzt ein Unternehmer?
00:48:25: Also erstens das eigene Geschäft sich wirklich mit einer Methode, die wirklich funktioniert und nachweisbar in aller Welt und viele Jahre und so.
00:48:34: Deshalb Wissenschaftler die Methode.
00:48:37: Sich das Zukunftsbild der eigenen Branche zu machen, zu verstehen wie wohin entwickelt sich das, wie sieht es in fünf Jahren aus um daraus dann die richtigen Ableitung zu haben.
00:48:43: Das ist das Erste was ich gemacht habe.
00:48:45: Das zweite ist Ich habe durch diese Beschäftigung seit twenty-fünf Jahren mit dieser Welt habe ich eine Sache gelernt und zwar, dass das Wachstumspotenzial in meiner Branche, in meinem Kerngeschäft nicht das größte ist.
00:49:03: Also Du wirst in der Unternehmensberatung, Zukunftsforschungs-, Unternehmens- beratungsbranche nicht so skalieren können wie in der Technologiebranche.
00:49:11: In der Technologiebranche sind die Wachstumsraten wahnsinnig hoch.
00:49:15: Keiner in der unternehmemsberatungs Branche wird wie Entropic in fünf Jahren von null auf neunhundert Milliarden oder das gibt es einfach nicht!
00:49:23: So... Die Entscheidung, die ich jetzt getroffen habe, oder die ich vor ein paar Jahren getroffen hab, wo ich fünf Jahre getroffen haben, ist okay.
00:49:30: Ich will mich anschließen.
00:49:32: Ich, mein unternehmerisches Verständnis ist.
00:49:34: Ich möchte mich und das was ich habe, meine Familie, das was mir wichtig ist, meine Mitarbeiter, mein Geld, möchte ich anschließen an die Dinge in der Welt, die am stärksten wachsen.
00:49:45: Deshalb hab' ich vor fünf Jahren diesen ersten Investitionsfonds ins Leben gerufen um zu sagen... Pass auf!
00:49:54: In meinem Kerngeschäft Bleibt ein bisschen geldübrig am Ende des Jahres.
00:49:58: Das ist ganz schön, hat einen ganz guten Cashflow.
00:50:00: dieses Geld nehme ich dass das nehme ich nicht als Endergebnis meiner Arbeit sondern das ist sozusagen das Zwischen okay verstehe
00:50:06: und damit damit damit sich nichts.
00:50:07: also ich muss die kurze unterbrechen wäre auch im anderen Bedacht der Zeit.
00:50:10: das kann aber ja auch eine normale Unternehmer nicht spenden.
00:50:12: Ja also da kannst du sagen klar Ich habe Geld übrig.
00:50:14: ich kann jetzt in normalerweise breitgefächerte Fonds investieren Aber nicht in Inventure Capital Fonds.
00:50:18: Also gut er könnte jetzt in dein.
00:50:19: aber wie gesagt ich will ja jetzt keine große Werbung.
00:50:20: aber das Ding ist halt das kannst.
00:50:23: Du bist dann zu einer Zeit Verstehst Also du kannst dich besser einschätzen.
00:50:30: Was kann ich trotzdem noch machen?
00:50:31: Ich will bis zu weiterspringen, weil ich habe nämlich noch eine ganz andere wichtige Frage nachher.
00:50:34: Naja
00:50:35: also dieses Anschließen an diese stark wachsende Technologie das meine ich schon ernst und ich glaube dass das jeder kann.
00:50:41: möglicherweise kann nicht jeder in geschlossene Form wobei eigentlich wir sind auch nicht der einzige Ich glaube schon, dass wir ein sehr guter sind.
00:50:49: Aber es gibt natürlich nur andere in der Welt.
00:50:53: Kann man ja auch anderen nehmen?
00:50:54: Also das kann man schon machen und wenn man jetzt keine Zweihunderttausend da investieren will wie in so einem Fonds oder Mindestanlage ist dann macht man's halt an der Börse.
00:51:03: Dann sind die Wachstumsraten nicht ganz so stark.
00:51:05: aber kann man trotzdem Technologie investieren?
00:51:06: also dieses Verstehen, dass das größte wachstumshäbe auch für das persönliche Wachstoom nicht im eigenen Geschäft liegt, sondern das eigene Geschäft nur die Grundlage bietet um in anderen Geschäften dabei sein.
00:51:21: Also Mittel
00:51:22: zum Zweck, dass du sagst ich kann woanders investieren?
00:51:24: Ja ja also dass sich mehr Überschüsse oder im Endeffekt mein Geld Zusammenhalter und eine Rehinvestierung irgendwie aber nicht unbedingt in meinen Unternehmen, sondern in andere Trends.
00:51:32: Richtig!
00:51:32: Und es hat nicht nur mit dem Geld zu tun, sondern aus meiner Sicht mit allem zu tun was einem wichtig ist eigenen Kompetenz mit den eigenen Kindern.
00:51:41: Auch die sollte man an Technologie anschließen, auch die eigene Kompetenzen und so weiter.
00:51:46: und sofort.
00:51:46: also das Verbinden des eigenen Lebens ... dem, was am schnellsten in dieser Welt wächst.
00:51:54: Das halte ich für... Also das sind meine Konsequenzen.
00:51:56: die habe ich gezogen.
00:51:57: Können andere anderes machen?
00:51:58: Gehe ich
00:51:58: mit dir?
00:51:58: d'accord, alles gut!
00:52:00: Eine wichtige Frage noch zum Schluss oder willst du noch etwas ergänzenswinden dass ich...?
00:52:03: Nein, nein, nicht gut.
00:52:05: Eine wichtige frage noch zum schluss nämlich die Auswirkungen auf die Gesellschaft weil wir haben ja auf der einen Seite eben mal okay ich kann jetzt als Unternehmer oder als jemand davon da dran steht besser reflektieren oder wie auch immer, oder schneller entscheiden und habe mehr Möglichkeiten überhaupt.
00:52:20: Ein Unternehmer kann sein Einkommen selber bestimmen.
00:52:22: Das kann jetzt einen Angesteller vielleicht nicht bestimmen.
00:52:24: ich will dann Beispiel bringen.
00:52:26: Meine beiden Kinder sind... Ich würde beide als High Potentials bezeichnen.
00:52:31: Es klingt vielleicht blöd weil ich das als Vater sage aber mein Sohn ist Jahrgangsbest an der SAE gewesen meine Tochter war Jahrgangspäste hier beim Abi Und beide haben wirklich auch Ja, die haben schon wirklich Potenzial.
00:52:44: Das Ding ist aber jetzt hat meine Tochter auch selber gemerkt... ...dass sie mit dem was sie tut studiert Interface Design,... ...hat Auslandssemester gemacht in Taiwan und so weiter,... ...studiert Inter Face Design und hat selber gesagt also wie sie könnte jetzt zwar unterkommen,... ...aber du merkst sie reißen sich nicht mehr um mich ne?
00:52:58: So ein bisschen wie früher und deswegen macht es jetzt ihren Master weiter.
00:53:02: Mein Sohn beispielsweise kam vor zwei Wochen zu mir,... ...der macht Games Programming... ...und da kam er zu mir und habe gesagt Papa ich höre aufzuprogrammieren.
00:53:11: Ist kein Skill mehr!
00:53:12: KI ist viel besser als ich, macht gar nichts mehr.
00:53:15: Wir machen jetzt RG-Teil mehr oder weniger auf diese Spieleentwicklung und also wie so ein Head Off was mehr gesagt hat.
00:53:22: Da drunter gibt es eine Agentin, er kann das natürlich aufgrund seiner Erfahrung die er hat, kann er das besser einordnen
00:53:28: usw.,
00:53:28: aber vielleicht kann auch das mal irgendwann bei einer SuperKI sowieso dann raus, wenn wir da noch Quantencomputer mit einer Superki haben, dann ist das sowieso zu spät?
00:53:36: Jetzt mal die Frage!
00:53:37: Was macht denn dann unsere Gesellschaft?
00:53:39: Also wenn selbst High Potentials sich drum fürchten müssen, wo sie sagen boah das wird jetzt frei kritisch dass ich hier mein Wissen zu Geld machen kann.
00:53:46: Dass ich meinen Engagement meine Leidenschaft, mein Ehrgeiz zur Geld machen können ja... Wenn es auch kein Skill mehr unter Umständen ist weil Humanoide Roboter der hat wahrscheinlich mehr Ehr Geiz weil er sagt Ich mache halt einfach ohne zu hinterfragen ich wäre auch nie krank wie holst du da die Leute ab?
00:54:01: Die Gesellschaft muss ja weitergehen!
00:54:03: Ja klar, jetzt machst du natürlich ein Thema auf was noch mal eine Stunde wert ist.
00:54:10: Ich habe das glaube ich in Ansätzen.
00:54:12: in dem Buch, was ich gerade geschrieben habe über das Jahr zwei Tosten fünfunddreißig, habe ich diese Zukunftsgesellschaft glaube ich jedenfalls aus heutiger Sicht ganz gut beschrieben.
00:54:22: Wir werden in einer Welt gehen, in der das was Du beschreibst nämlich dass KI und Roboter usw.
00:54:27: uns die menschliche Arbeit weckt abnehmen, weil dies schneller kostengünstiger und so weiter machen.
00:54:34: Das ist die Welt der Zukunft!
00:54:35: Wir werden dahin gehen, dass nicht mehr acht Stunden Lohnarbeit das zentrale Element eines Alltags... Also die
00:54:42: Wertschöpfung kommt dann von den Robotern und von der KI?
00:54:46: Und wir können uns von dieser Wertschäpfung leben.
00:54:48: also wie breite Masse könnte dann davon leben?
00:54:51: Genau.
00:54:51: Dafür muss es ein Umverteilungssystem geben,
00:54:53: d.h.,
00:54:55: der Name dafür ist im Augenblick international in der Diskussion Universal High Income.
00:55:00: die Vorstellung ist jeden Menschen auf der Welt also die KI-Debater
00:55:04: produzieren
00:55:04: so eine Wertschöpfung dass du jedem Menschen auf Der welt fünf tausend US Dollar jeden Monat quasi einfach schenken kannst.
00:55:11: Grundeinkommen nicht auf Existenzminimum oder so sondern so auf der Mitte des Einkommens Korridors.
00:55:19: Und der Mensch, also wir haben erst mal ein bisschen Geld.
00:55:22: Ja?
00:55:22: Klar!
00:55:23: Jeder und on top kannst du natürlich noch Dinge machen.
00:55:28: Du hast ja viel Zeit und in diesem Buch wird nicht beschrieben dass dann alle zu Hause sitzen und nichts mehr tun sondern die gehen im Jahr zwei tausendfünfunddreißig die Menschen nach wie vor auf Arbeit.
00:55:38: Also sagen Sie sie gehen morgens aus dem Haus und sagen ich gehe auf Arbeit aber die Arbeit die sie tun ist Das ist eine andere Definition.
00:55:45: Wir nennen das die Empathieberufe, also die irgendwas mit Zwischenmenschlichkeit zu tun haben.
00:55:50: Andere Menschen oder Gruppen und Communities voranzubringen, Energie zu geben, zu motivieren usw.
00:55:59: Empathy-Berufe ist unser Begriff dafür Und da kannst du dann noch mehr verdienen und je nachdem kannst du Schöpfer, die einen wollen musikalisch.
00:56:09: Die anderen wollen sportlich, die dritten wollen was weiß ich?
00:56:13: Aber der Kern der Sache ist dass wir dass diese Gesellschaft sich etwas verlieren wird, woran bisher alle glauben das acht Stunden Arbeit am Tag das wichtigste ist.
00:56:24: Ja gut, das finde ich ja nicht verkehrt.
00:56:25: Das Leute sagen wir wollen vier Stunden Woche oder drei Tage Woche oder sowas und Menschen werden ja auch gebraucht.
00:56:30: nur was du jetzt.
00:56:31: also ich find es theoretisch cool wenn man sagt okay du kannst natürlich ... viel Sorgen rausnehmen.
00:56:35: Das ist ja das, was er beim Grundeinkommen ... ... auch erforscht hat.
00:56:37: und man sagt Leute werden wahrscheinlich weniger krank sein... ...und gehen dann ihre Aufgabe nach die sie auch erfüllt.
00:56:42: damit wären Sie auch wieder länger leben ... ... und einen besonderen Gesundheitszustand haben und weniger Depressionen bla bla.
00:56:47: Nur was du jetzt beschreibst klingt aber gar nicht so richtig.
00:56:50: noch Peter Thiel.
00:56:51: Also zumindest dem was in das was ich rankomme an Informationen.
00:56:54: Weil er ja eigentlich etwas ganz anderes vorsierte in meinen Augen.
00:56:58: Kannste da ganz kurz mal ein Satz sagen.
00:56:59: wie gesagt in anderen Betrachter Zeit sorry dass man jetzt erst dazu gehört schon wichtiges Thema ist?
00:57:03: Also ehrlich gesagt, diese Vorstellung von diesem Universal High Income treiben.
00:57:09: Das sind genau die Technologie... also wirklich die Größen, Elon Musk redet ständig darüber.
00:57:15: Sam Ordman hat gerade an die amerikanische Regierung einen Policy Paper geschickt, also ein Forderungskatalog Und hat die aufgefordert, unter anderem schon jetzt die Wochenarbeitszeit auf zweiunddreißig Stunden zu reduzieren um die Leute vorzubereiten langsam.
00:57:29: Hat die aufgeordert eine KI-Tax einzuführen also ihm selbst quasi Geld wegzunehmen und einen Umverteilungssystem zu schaffen?
00:57:34: Also genau die reden darüber!
00:57:37: Und bei Peter Thiel weiß ich jetzt nicht, also bei ihm persönlich weiß ich es jetzt nicht genau.
00:57:41: Aber bei den Technologiegrößen im Silicon Valley ist genau das die Vorstellung.
00:57:46: und jetzt muss man sich natürlich fragen warum sind alle altruistisch unterwegs?
00:57:49: Wollen sie ihr Geld verschenken?
00:57:51: Nee wollen Sie nicht!
00:57:52: Was die vermeiden wollen?
00:57:54: dass das quasi was Elon Musk so etwas nennt.
00:57:58: Also soziale Unruhen, weil die Leute irgendwie Angst haben, dass sie kein Geld mehr kriegen und so weiter.
00:58:03: Das wollen die verhindern, weil auch diese Technologie, diese Superreichen quasi brauchen.
00:58:07: natürlich eine Situation in der alle Leute halbwegs Geld haben damit sie ihre Produkte kaufen können ist ja logisch!
00:58:15: Und genau aus dieser Richtung wird das am Augenblick im stärksten forciert.
00:58:20: Erinnert mich ein bisschen, wie gesagt bin kein Historiker, erinnert sich trotzdem an das was ich gelernt habe über die über die neunzehnhundertzwanziger Jahre, die goldenen Zwanziger in den USA.
00:58:30: da hatte man eine sehr vergleichbare Aus meiner Sicht sehr vergleichtbare Situation.
00:58:34: Industrialisierung nahm geradezu und auch die Angst dass einige Superreiche nur davon profitieren und der Rest der Welt irgendwie quasi Bankrott geht.
00:58:44: Was haben damals die Superreichen gemacht?
00:58:45: Die haben halt ein bisschen was von sich abgegeben.
00:58:47: Und dann wurden halt Sozialsysteme und Gesundheit, Healthcare und irgendwie so Zeug geschaffen.
00:58:52: Es hat sich eine neue Balance hergestellt.
00:58:54: Ich glaube uns das in den nächsten zehn, fünfzehn Jahren.
00:58:59: bei diesem Thema kann ich
00:58:59: auch... Mögest du recht behalten?
00:59:02: Das kann natürlich jetzt auch etwas bis ich irgendein Urinstinkt sein.
00:59:04: Warum Leute wie Zuckerberg auf Hawaii so riesen Bunkeranlagen bauen oder so?
00:59:09: Scheinbar zweifeln sie doch an ihrem eigenen Modell!
00:59:11: Ja,
00:59:14: du hast recht.
00:59:14: Die bereiten sich auch auf die B-Variante.
00:59:18: Wenn die Regierung oder überhaupt die Gesellschaft es nicht schafft dieses Umverteilungssystem zu schaffen bevor diese sozialen Unruhen beginnen dann habe ich mein Bunker.
00:59:28: das ist genau das was sie gerade tun.
00:59:30: Okay, könnte vielleicht sein.
00:59:31: Okay, letzte Frage noch dazu!
00:59:33: Wie weit fließen denn die Klimaveränderungen oder klimatische Veränderung bei dir mit ein?
00:59:38: Also wenn ich überlege als Beispiel das glaube vom IPC oder wie das Ding heißt vom Weltklimarat Wann waren das?
00:59:44: Vor sechs Jahren haben wir das herausgebracht, dass wird es ein Prozent fünf Grad Ziel irgendwann zwei Tausend Vierzig oder so erreichen werden und erreicht aus dem Jahr zwölfundzwanzig.
00:59:52: Also wenn man das mal überlegt mathematisch oder physikalisch sich so krass zu verrechnen ist schon dramatisch.
00:59:57: also nicht nur ich habe mal ein zwei Jahre sondern die sagen ja selbst dass die ganzen Prognosen diese haben eher zu optimistisch sind Und meine Tochter ist zum Beispiel auch im Helmholtz-Institut mit verbandelt, geht es um Küstenschutz und so weiter.
01:00:10: Wenn du da mit den Leuten sprichst aus Südostasien, Philippinen
01:00:12: usw.,
01:00:14: die werden ja.
01:00:15: oder wenn die Prognosen so stimmen in zehn, fünfzehn Jahren ist das dort nicht mehr lebenswert?
01:00:18: Oder auch physikalisch nicht mehr möglich zu leben bei der Körper nicht mehr die Temperatur halten kann.
01:00:23: demnach werden ja auch alles was Säugetiere ist wahrscheinlich dort verrecken.
01:00:26: wie weit also?
01:00:27: das kann ja wahrscheinlich auch keiner mehr aufhalten weil die eine einmal die Dynamik drin ist Kann man sich ja nur ungefähr vorstellen, wenn ein paar Milliarden Menschen in Notten kommen.
01:00:35: Wir selbst hier aus Südeuropa vertrieben werden weil es auch nicht mehr lebenswert ist und alle wollen noch Dänemark schweden was weiß ich keine Ahnung Skandinavien.
01:00:43: Wie weit ist denn sowas mit berücksichtigt?
01:00:47: Jetzt sind wir natürlich keine Klimaforschung.
01:00:51: Aber hat ja einen wahnsinnigen Einfluss auf das, was ja passieren wird?
01:00:54: Wenn du sagst auf der einen Seite, ob ich den guten Pol auf der anderen Seite bin und es kippt alles, weil die Leute sagen jetzt geht's nur um die Existenz!
01:00:59: Wir müssen hier weg und dann bewegen sich fünf Milliarden Menschen Richtung Norden.
01:01:02: Also wenn du das mal siehst, was nicht mehr lebenswert ist in der Lebensraum unter Südhaltkugel oder bis zum Ecuador oder übern Ecuador hinaus, ist ja Wahnsinn, wenn du überlegst, was dort lebt oder in den Näschen alleine.
01:01:12: Also wir sind kleine Klimaforschung, das heißt diese Fragestellungen betrachten wir, die betrachten wir selbstverständlich.
01:01:19: dies wichtig.
01:01:20: Aber wir betrachen sie immer durch die Augen der Leute mit denen wir diese Interviews machen also dieser Strategiechefs der größeren Unternehmen und deshalb kann ich dir sagen was die prognost ist, was deren Sichtweise darauf ist.
01:01:32: In deren Sichtweise darauf ist die Klimaprobleme die wir haben sind lösbar Nur dann, wenn wir in eine Welt kommen die genug Energie hat damit wir Ressourcen künstlich produzieren können.
01:01:51: Die Hauptursache für all diese Klima-Dinge ist die Überbevölkerung.
01:01:57: In ihrem natürlichen Zustand, was sie an Ressourcen schafft und wieder Verstoff wechselt hat sie sozusagen Platz für ungefähr drei Komma fünf Milliarden Menschen.
01:02:04: Heute sind wir schon bei acht Komma Drei Und es wird noch ein bisschen größer.
01:02:07: also im Prinzip haben Wir das den dreifachen ressourcenbedarf als die welt diesen planetaren ressoursten diese sogenannten Planetarnressourcen herstellen können Deren, also die Leute mit denen wir reden.
01:02:18: Deren Konsequenz ist zu sagen es völlig unmöglich diese Menschen wegzu... Wir können ja nicht irgendwie zwei Drittel der Menschheit umbringen oder so.
01:02:26: das geht halt nicht.
01:02:28: Wir müssen künstlich zwei Drittel Ressourcen herstellen von denen Menschen leben können.
01:02:33: Also deshalb kommt ganz viele Technologien, künstliches Fleisch die künstlich hergestelltes Trinkwasser also Entsalz des Trinkwassers oder aus der Luft gezogen und so weiter.
01:02:45: du kannst auch CO² aus der luft ziehen.
01:02:47: es kostet halt alles wahnsinnig viel geld weil es wahnsinnige Energie kostet.
01:02:51: Am Ende kommt auf die Energiefrage.
01:02:53: am ende kommt dahin Schaffen wir auf dieser Welt so viel Energie, dass wir all diese Technologien, die es gibt.
01:03:00: Ich kenne nicht jede jetzt im Detail aber das wir die anwenden können
01:03:04: und dann CO², dass immer über der Kanfusion was du gesagt hast.
01:03:07: Genau!
01:03:07: Dann schaffen wir als auch die Lebensräume auch in Süden oder in Afrika oder wo auch immer in der Mitte.
01:03:14: sozusagen ist der Erdkugel so bewohnbar zu halten, dass die Menschen nicht irgendwie alle nach Dänemark ziehen wollen.
01:03:25: Aber das ist die Bedingung!
01:03:26: Die sagen... Technologie, Technologie und das möglichst schnell damit wir diese Ressourcen produzieren.
01:03:34: Ja könnte sein was dagegen spricht aus meiner Sicht aber ich bin auch kein Klimaforscher aber es ist halt.
01:03:39: viele mal sagen ja es ist heiss und dann gehe ich rein.
01:03:41: oder wie auch immer das Problem ist du hast ab einer gewissen Größe oder eine gewisse Gradzahl um die fünfzig Grad und dann abhängig von der Luftfeuchtigkeit logischerweise kannst Du halt physikalisch nicht mehr überleben weil es einfach die Grenze erreicht ist wo der Körper sich runterkühlen kann.
01:03:53: durch schwitzen Das heißt im Freien ist ein Überleben nicht möglich.
01:03:58: Auch alle Viecher dort, ja ... Die haben ja genau das selbe Problem, wie wir.
01:04:02: Also alle die irgendwie schwitzen um die Körper oder die halt... ...wie wir Warnblütler sind ne?
01:04:06: So heißt es dort glaube ich.
01:04:07: Ja!
01:04:08: Die haben genau dasselbe physikalische oder diese physikalisch Grenze von irgendwie um die fünfzig Grad.
01:04:12: wenn sie erreicht sind verreckt alles.
01:04:14: Das kannst du nicht verhindern.
01:04:15: und da ist ja so, dass ja die Klimaforscher sagen Diese Dynamik ist schon drin weil zum Beispiel sich die oberen Ozeane sich schon so aufgeheizten, dass du das gar nicht mal runterkriegst.
01:04:23: also dann müsstest jetzt überlegen was müsste die Technologie liefern?
01:04:25: ah um das CO² oder Methanweißer noch schlimmeres abzusaugen gleichzeitig die Ozeane runter zu kühlen, vielleicht gut wenn wir unendlich energetische Ressourcen haben.
01:04:35: Aber du weißt nicht ob diese Dynamik sich so schnell umdrehen lässt?
01:04:38: Das ist ja das Problem!
01:04:39: Du kannst zwar sagen okay, wir entfällen heute eine Entscheidung und machen alles richtig selbst dann würden wir es ja nicht so einfach aufhalten können.
01:04:45: Willst du da noch irgendwas dazu sagen, Sven?
01:04:47: Oder wie gesagt zumindest um die Leuten auch Hoffnung zu machen... weil Hoffnung ist der Tod des Kaufmanns zwar aber auf der einen Seite.
01:04:53: wir brauchen ja die Hoffnung damit Leute auch sagen ich verstehe sowieso nicht dass zu wenig Leute dagegen vorgehen sondern alter.
01:04:59: Ich weiß gar nicht, ob ich in zehn, fünf Jahren hier noch leben kann.
01:05:01: Weil selbst wenn ich ja noch gut leben kann... aber dann die Leute von unten kommen.
01:05:06: eine Bekannte von mir hat eine Dissertation geschrieben zum Thema auch Flüchtlinge ... wenn du Klimaflüchtling bist, dass das sogar mehr Gewaltpotenzial drinsteckt.
01:05:15: Also die Gewaltbereitschaft von diesen Menschen selbst... ...die aus Klima- oder Klimaflüchtlingen sind steigt.
01:05:20: Das ist ja ein explosives Gemisch.
01:05:22: was auf uns zukommen kann man sagen.
01:05:23: Ja dann habe ich so eine dystopische Vorstellung.
01:05:25: wir haben hier einen riesen Mauer im Europa draußen verrecken zu alle wie die Zombies in Worldwide.
01:05:30: Wie heißt es World to Set?
01:05:31: Ich hab jetzt diesen Film vor mir wo sie draußen abröseln die Zombie.
01:05:35: Lange Rede gar keinen Sinn.
01:05:36: willst du da noch kurz irgendwas sagen um Wissen Hoffnung zumindest mal zu geben.
01:05:40: Ich kann einfach nur die Hoffnung der Menschen mit denen wir reden, wie gesagt das sind eher aus der Technologie-Ecke dieser Technologie und Strategieleute weitergeben.
01:05:53: Die das natürlich als Problem... Das ist ja da, das ist kein Geschicht, sondern das ist Fakt.
01:06:01: Diese Probleme, die aber sagen... Wenn wir jetzt schnell sind, sind diese Probleme lösbar allerdings nicht durch was, was ich ideologisch verzichte oder was da manchmal geredet wird, sondern durch ganz klare Technologie.
01:06:17: Und die sagen für all diese Probleme gibt es Technologien, die sind da.
01:06:22: Die sind doch wahnsinnig teuer deshalb werden sie nicht angewendet.
01:06:26: aber man kann das machen und ja es führt dazu.
01:06:28: ich meine Es kann gar nicht anders sein wenn es dreimal so viele Menschen auf der Welt gibt wie die Welt quasi vertragen kann dann wird es Orte in der Welt geben durch Technologie quasi klimatisiert sind.
01:06:42: Also ich meine, schau dir Dubai an!
01:06:45: Wahnsinnig schnell wachsende Stadt mitten in der Wüste ab und zu richtig heiß die leben da trotzdem und zwar wie kommen aus aller Welt dahin?
01:06:53: Und es steigt also... Solche Art von Orten wird an ganz vielen Orten entstehen.
01:07:01: Saudi Arabien dieses Riesenprojekte leihen.
01:07:03: Das haben
01:07:05: sie aber abgepfiffen glaube ich.
01:07:07: Na ja, es ist ein bisschen teuer geworden.
01:07:09: Aber also abgefiffen.
01:07:10: in deutschen Zeitungen steht dann immer das Abgefiffene.
01:07:12: Wir haben's schon immer gewusst, so sind wir Deutschen irgendwie.
01:07:16: Das stimmt natürlich nicht abgefiffern ist es nicht.
01:07:18: aber die gucken jetzt ein bisschen mehr auf die Zahlen und machen das nur mal kleiner sozusagen weiter.
01:07:23: Aber die Grundidee sozusagen Gebiete die in ihrer natürlichen Verfasstheit jetzt nicht wirklich geeignet sind für menschliches Leben durch Technologie schlicht zu Gebieten zu machen, wo Menschen leben können.
01:07:38: Das werden nicht zehn Milliarden Menschen irgendwie in den Alpen auf einer Alm leben können das wird nicht gehen.
01:07:46: Also wir haben viele Arme einfach wieder durchs Raster fallen wahrscheinlich und mit Sicherheit natürlich auch die Flora und Fauna drunter leiden weil da kann es keine Klocke darüber machen.
01:07:54: Ja, also ich kann über den Regenwald nicht einfach eine Glocke drüber machen sagen.
01:07:57: Ich schütze dich davor!
01:07:58: Das ist so.
01:07:59: Du kannst kleine Regenwälder unter einer Glocche... das kannst du wahrscheinlich irgendwie machen aber du kannst nicht über den gesamten Regenwart eine Glocke.
01:08:07: So ist es ja klar die Erde verändert sich.
01:08:09: Also da muss man glaube ich nicht blauäugig sein, nee das verändert sich, der Klimawandel ist real.
01:08:16: Aber jedenfalls das, was ich hier am Ende sagen will ist.
01:08:19: Das, was Ich so höre, Ist nicht die Apokalypse.
01:08:23: Es gibt keinen Weg mehr dran vorbei.
01:08:24: Sondern ist wenn wir fokussiert Wenn wir klug intelligent und die Intelligenz in der Welt Die steigt ja durch KI Ja Also noch intelligente daran arbeiten Und schnell daran arbeiten Dann gibt es da durchaus eine Lösung für die Menschheit.
01:08:38: Also ist nicht alles zu spät
01:08:40: Das wäre gut so.
01:08:41: Und wie gesagt, ich bin schon überzeugt wenn man irgendeinerweise zusammenhalten wird es immer eine Lösung geben.
01:08:46: Leider ist das ja wie beim Geld.
01:08:48: Wir warten erst bis irgendetwas zu spät und dann werden wir aktiv.
01:08:51: Das ist halt der Mensch.
01:08:52: Okay Sven vielen Dank für deine Zeit.
01:08:55: Haben wir jetzt doch ein bisschen länger gebraucht als geplant?
01:08:58: Ich hätte das eigentlich gerne noch mal etwas vertieft hat vielleicht nicht eher nach vorne ziehen sollen aber hätte der Hund nicht geschissen oder einen Hase gekriegt.
01:09:03: also auch das ist Teil der Gleichung.
01:09:07: Vielen, vielen Dank nochmal und wie immer das letzte Wort gehört dir Liebes.
01:09:10: Wenn ganz liebe Grüße erstmal noch auf dem Weg nach Leipzig.
01:09:13: Ja, vielen, vielen dank!
01:09:14: Und das letzte Worts... Das sage ich meinen Kunden immer.
01:09:22: Es ist die Frage Vertraust du deinen Erfahrungen aus der Zukunft mehr?
01:09:30: Oder vertraust Du deine Erfahrung aus der Vergangenheit mehr oder den Prognosen aus der Zukunft.
01:09:38: Also möchtest du dein Leben aufbauen, auf dem was du bisher erfahren hast oder auf dem das in der Zukunft noch möglich sein wird?
01:09:45: Wenn man sich diese Frage stellt und es ist eine Frage die vor jedem steht egal ob Unternehmer oder Angestellter wie auch immer Daran scheiden sich die, wie soll ich sagen, daran scheidet sich das Menschenbild.
01:09:56: Daran scheidet es sich ob Menschen optimistisch ihre Zukunft in die Hand nehmen gestalten erfolgreich sind oder ob sie sich gestalten lassen und eben dann das Leben leben müssen was andere sozusagen ihnen vorsetzen.
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