Wie viel Geld solltest du dir als Unternehmer entnehmen – und wie wird es mehr?

Shownotes

Die zentrale Frage für jeden Inhaber und Geschäftsführer: Wie viel Geld darfst du dir eigentlich sicher auszahlen, ohne deinen Betrieb zu gefährden? Und zwar so, dass es auch heute und in der Zukunft für deine Ziele richtig gut zum Leben reicht? Es kann nicht sein, dass du das volle Risiko trägst, unzählige Stunden investierst und sich dieser Einsatz am Ende nicht auf deinem Privatkonto auszahlt. Dein Unternehmen ist ein Mittel zum Zweck. Dennoch nutzen viele Unternehmer lediglich den reinen Kontostand als Indikator ("Management by Kontostand") oder verlassen sich blind auf ihr Steuerbüro.

Der Haken: Der Steuerberater verwaltet nur die Vergangenheit. In dieser Folge spreche ich Klartext und du erfährst, warum das Auszahlen "nach Gefühl" gefährlich ist. Wieso ein fixes Geschäftsführergehalt privat manchmal nicht ausreicht und wie du weiteres Geld sicher entnimmst, ohne Liquiditätsprobleme zu bekommen.
Die 3 essenziellen Zahlen, die du zwingend kennen musst.

Zusätzlich zeige ich dir den entscheidenden Umsetzungshebel: Ein einfaches Werkzeug, das dir ohne überladene Informationen sofortige Klarheit schafft. Du bekommst die absolute Gewissheit, was du privat ausgeben kannst, und entdeckst Hebel, wie aus dem bestehenden Geld noch mehr Gewinn wird.

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00:00:00: Servus vom Serve herzlich willkommen.

00:00:02: Wie viel Geld darfst du dir als Inhaber oder Geschäftsführer sicher auszahlen, ohne dass du deinen Betrieb gefährdest?

00:00:10: Aber so damit es auch gut zum Leben reicht also heute und in der Zukunft!

00:00:16: Und das heißt auch, dass du gerne etwas anspruchsvoller denken darfst.

00:00:19: Weil wir wollen ja keine kleinen Brötchen backen!

00:00:21: Warum auch?

00:00:22: Weil wir haben Verantwortung übernommen Wir haben einen Risiko getragen oder tragen ein Risiko.

00:00:26: Wir haben viel Zeit investiert und wir haben wahrscheinlich auch viel Geld investiert.

00:00:31: Damit steht es uns auch zu... Dass wir einen besseren Lebensstandard haben.

00:00:36: Viele tun das immer so ab.

00:00:37: Naja, das ist jammern auf hohen Niveau.

00:00:38: Nein Das dürfen wir.

00:00:40: weil wenn ich mir die meisten Selbstständigen und Unternehmer da draußen anschaue Dann ist es ja nicht so, dass die überlegen welche ist denn meine nächste Yacht?

00:00:47: und um Gottes Willen.

00:00:48: Die Liegeplätze in Monaco sind zu teuer und ich weiß gar nicht wie ich da meine Wohnung vermieten soll.

00:00:53: bei Formel eins krank privy auch immer.

00:00:55: nein das sind ganz normale Leute die tag ein Tag ausarbeiten die ein vernünftiges schönes Haus haben, aber meistens zu wenig Zeit um das Ganze auch zu nutzen oder mit Gärtner einzustellen und den Rücken frei zu haben.

00:01:08: Um den Garten auch genießen zu können, wenn du draußen sitzt mit deinem Bier, mit einem Rotwein oder mit einem Aperol Spritz oder was auch immer und nicht daran denkst, was du eigentlich noch alles machen müsstest und wo die Kinder schon aufs Studium gehen können.

00:01:20: Aber dann bleibt es am Ende gerade nochmal so für die E-Klasse, aber es bleibt eigentlich zu wenig Geld für die Rücklagen.

00:01:25: Das ist meine Erfahrung bei den meisten Unternehmern und Selbstständigen.

00:01:28: Und deswegen ist es mir sehr wichtig, dass du den Anspruch nicht zu niedrig ansetzt.

00:01:33: Du darfst gerne etwas größer denken und du sollst wie gesagt keine kleinen Brötchen backen.

00:01:38: Und das möchte ich dir auch vermitteln und natürlich aber auch die Lösungen in die Hand geben!

00:01:41: Für das Ganze ist dein Unternehmen ja an sich nur Mittel zum Zweck also den Zweck, Geld abwirft, rentabel und profitabel genug ist damit du davon deinen vernünftigen Lebensstandard bestreiten kannst.

00:01:56: Weil es kann eben nicht sein dass du bockelst das du vielleicht sechzig Stunden die Woche arbeitest und dann trotzdem nicht genug von deinem Einsatz auf deinem Privatkonto ankommt.

00:02:07: Das kann's nicht sein.

00:02:09: Warum haben Unternehmer überhaupt das Problem?

00:02:11: Und zwar habe ich so drei Sachen ausgemacht.

00:02:13: Das eine ist dass Unternehmern meistens nicht beigebracht wurde, wie das ja richtig funktioniert oder du wieder das richtig kalkulierst.

00:02:21: Das heißt die meisten schätzen dann irgendwie blind im Laufe der Zeit oder tasten sich ran und nutzen mehr oder weniger den Kontostand als reinen Indikator also Management bei Kontostant.

00:02:31: Das ist natürlich schon eine ganz schöne Schätzkeule wenn man es nicht richtig macht!

00:02:35: Und die meisten machen sie nicht richtig.

00:02:36: hier haben wir nicht so ein System wie ich wo man dann genau weiß okay dass kann ich jetzt wirklich mit Gewissheit ausgeben da kann mir gar nichts mehr passieren.

00:02:43: Aber der normale Kontostand, da gibt das nicht her.

00:02:46: Komme ich auch gleich noch drauf warum das so ist.

00:02:48: oder andere richten sich nach anderen also die gehen nach prankschnitt Oder was entnehmen sich andere?

00:02:53: Da fragt er Becker den anderen Becker oder vielleicht Becker dann ein Elektroinstallateur oder was weiß ich auch immer.

00:02:59: Also Leute die man eigentlich gar nicht miteinander vergleichen darf und man sollte sicher grundsätzlich nicht mit anderen vergleiche.

00:03:05: Es gibt ja nicht den Weg sondern es gibt immer nur deinen weg.

00:03:11: Dein Lebensstandard ist eben anders und vollkommen individuell.

00:03:14: Und muss deswegen auch ganz anders aufgerollt werden, das Ganze.

00:03:18: Komme ich am Ende auch noch drauf wie du das korrekt machst damit er das nicht dem Zufall überlässt.

00:03:23: Der dritte Punkt ist warum es nicht funktioniert.

00:03:26: weil man sich blind auf andere wie zum Beispiel des Steuerbüro verlässt obwohl der Steuerberater beispielsweise ja nur die Vergangenheit verwaltet aber nicht dafür zuständig ist deinen Lebensstandards zu sichern deine Firma vernünftig und profitabel aufzustellen Und dass auch genug Legitität auf dem Geschäftskonto und auf den Privatkonto ankommt.

00:03:44: Das ist nicht die Aufgabe des Steuerbruchs, das ist der Aufgabe des Inhabers also... ...das ist die Aufgabe von dir!

00:03:50: Ich möchte dir zwei Praxisbeispiele mal mitgeben aus meiner langjährigen Erfahrung von über dreißig Jahren mittlerweile.

00:03:55: Zum einen war ein Handwerker, das sich zu viel entnommen hat.

00:03:59: Also es ist genauso das Risiko, dass du dann irgendwann eingeholt wirst weil da einfach Geld ausgegeben hast was da hättest gar nicht aufgegeben oder ausgeben dürfen Weil die Planung nicht vernünftig aufgestellt ist.

00:04:08: Bei dem war's auch so, er hat sich also Geld aus bezahlt und hat investiert in Urlaub, in Auto und in die Firma.

00:04:15: Weil er hat das Geld ja auf dem Konto stand gesehen und gesagt, ah ok ist ja da kann ich es ausgeben.

00:04:20: nur wenn dann negative Überraschungen kommen die du nicht eingeplant hast sie du hast nicht kommen sehen Dann ist es halt blöd.

00:04:28: und in dem Fall war eine Steuernachzahlung mit mehr über sechzigtausend Euro Ist eigentlich gar nicht so viel.

00:04:33: aber das kann natürlich dem ein oder anderen das Genick brechen Wenn man das Geld nicht als Liquiditätsreserver hat Und in dem fall waren die Rücklagen einfach nicht da.

00:04:41: Das war jetzt in dem Fall nicht existenzgefährdend, aber es zeigt dass das ganze durcheinander gewirbelt werden kann von heute auf morgen und kommst wieder irgendwie ins rotieren und fragst dich vielleicht auch für was mache ich eigentlich den ganzen Bums.

00:04:51: Ja?

00:04:51: Und das kannst ja auch nichts sein!

00:04:53: Das war auch jetzt kein Fall der erst kurz am Markt war sondern auch wieder länger am Markt weit über zehn Jahre schon am Markt und trotzdem hat ihnen sowas eingeholt was eigentlich leicht lösbar ist.

00:05:02: Praxis Beispiel Nummer zwei ein Geschäftsführer, wo das Geld nicht gereicht hat.

00:05:06: Der hat sich weit über Zehntausend Euro entnommen und hat sich an mich gewandt weil ich sagte Michael... ...das Geschäftsführergehalt reicht nicht!

00:05:12: Ich komme damit nichts zurechtlich, nehm doch eigentlich gutes Geld raus aber ich komm damit nicht aus.

00:05:17: Das reicht privat vorne und hinten nicht Und bei ihm war halt nicht klar wie er mehr Geld sicher aus seiner GmbH ziehen kann Und zwar ohne eben, dass es die GmbH in irgendeiner Weise schlecht oder gefährdet.

00:05:29: Also ohne das du jetzt ein Liquiditätsproblem kriegst heute oder in der Zukunft wie auch immer und auch das ist leicht zu umgehen.

00:05:36: Wie gesagt ich komm gleich drauf!

00:05:38: Ich will noch mal zurufen weil ich am Anfang ja gesagt hab backen nicht so kleine Brötchen.

00:05:43: Das Ding ist wenn Du Dir angewöhntest naja ich mach das irgendwann später heute nicht genug Geld da ist für Rücklagen, für vernünftige Rücklagen zu sorgen.

00:05:51: Nicht genug Geld, um für deine Rente zu sorgen oder um Eventualitäten irgendwie vorzubeugen.

00:05:56: wie auch immer.

00:05:57: und wer das nicht von vornherein gleich richtig aufbaut also der eben ein falsches Entführungsstrichensystem hat und sich damit abfindet dass man nicht adäquat entlohnt wird für sein unternehmerisches risiko der baut sich in gefängnis.

00:06:13: kein schloss sondern ein gefängniss weil du gewöhntest dich an diesen zustande und du kommst dann ganz schwer aus diesem zustand wieder raus.

00:06:20: das habe ich gemerkt.

00:06:20: deswegen rufe ich dir herzu wenn das heute nicht passt schiebt das bitte nicht auf.

00:06:25: Weil wir menschen sind routinierte wesen und dann kommst du aus diesen rotinen ganz schwer wieder raus.

00:06:30: Frag Raucher, die mit Rauchen aufhören wollen.

00:06:33: Frag Leute, die abnehmen wollen und ihre Ernährungsgewohnheiten umstellen wollen Der merkst du wie schwer das ist wenn wir uns einmal was angewöhnt haben.

00:06:40: also fang das gar nicht erst an Die Anze gewöhnen dass Du Mit weniger zufrieden bist Dass Du eben sagst naja es wird jetzt schon irgendwie gehen oder irgendwann wer ist lösen?

00:06:52: Mach Das Nicht Weil Du Gewöhnst Dich an Diesem Zustand Und Du Baust Dir Limitierungen Du baust dir Begrenzungen Die De Dann Später Zum Verhängnis Werden.

00:07:00: Mach's gleich richtig.

00:07:02: Und dafür gibt es zwei essentielle Zahlen, die du brauchst für die Lösung.

00:07:06: Das eine ist dass Du ne Gewissheit bekommst, ja?

00:07:09: Dass Du genau weißt.

00:07:09: okay wie viel kann ich mir entnehmen mit absoluter Gewisszeit ohne das mich irgendwas einholt, was auch wirklich an alles gedacht ist und Wie kann Ich das schaffen, dass Es auch soviel ist, dass es auch wirklich reicht.

00:07:20: und wir lösen das mit drei ganz einfachen Zahlen nämlich der genaue Überschuss nach Steuern allerdings intensive Sicherheitspuffer also Sonat Kriegskasse Weil du ja nicht weißt was das Finanzamt in irgendeiner Weise wieder mal raus streicht.

00:07:35: oder wenn sie irgendwann mit einer Betriebsprüfung um die Ecke kommen, weil Sie sagen naja, irgendwann bist Du dran und dir zohlen uns halt das Geld was uns nach unserer Meinung zu steht.

00:07:43: Ja wir sind da ja meistens andere Meinungen aber die haben halt da eine andere Welt wie auch immer.

00:07:48: Deswegen Punkt eins dein genauen Überschussnachsteuer Aber dann ein Sicherheitspuffer mit einem Plan.

00:07:52: Das zweite ist Dass du genau weißt, wie viel Rücklagen brauche ich beispielsweise um umsatzschwache Monate auszugleichen oder für zukünftige Investition und so weiter.

00:08:02: Und dass du eben auch alle Kosten die in Zukunft in irgendeiner Weise auf dich zukommen mit einpreist.

00:08:07: also rechnen nicht zusammen mit dem Spitzen Bleistift und wir lösen es einfach das wir sagen okay wir listen einfach den ganzen Fixkosten auf.

00:08:13: Intlisiv aller künftigen Kosten die kommen die werden dann auf den heutigen Monat umgebrochen oder runter gebrochen und dann weißt du ganz genau ah da sind eigentlich meine echten Kosten.

00:08:21: und erst wenn ich die reingewirtschaftet habe Erst dann bin ich rentabel.

00:08:25: und in diesen ganzen Kosten müssen eben alle künftigen Anschaffungen drin sein, da müssen Eventualitäten drin sein.

00:08:30: Rücklagen müssen drin sein!

00:08:31: Da müssen genug Geld für die Rente drin sein und so weiter sofort.

00:08:34: Und dann haben wir halt einen Fixkostenwert wo man sagt okay wenn ich den erwirtschaftet habe Dann weiß ich alles ist bezahlt und den Rest kann ich mit absoluter Gewissheit ausgeben.

00:08:42: Das heißt du weißt deine tatsächlichen sicheren Spielraum also das Geld was zweifelfrei dir gehört.

00:08:47: Das ist also die zweite essenzielle Zahl Die wir brauchen nämlich die exakten monatlichen Fixkosten.

00:08:54: Und das dritte ist einfach nur noch die Steuerrücklage, da sind die drei Punkte, die ich brauche Überschussnachsteuern meine exakten monatlichen Fixkosten und die exakte Steuerrücklage auch alles eben inclusive Puffer.

00:09:05: So jetzt ist die Frage wie kommt man denn eigentlich dahin?

00:09:07: weil ich will es ja einfacher haben?

00:09:09: Es ist ja eh schon alles kompliziert genug.

00:09:10: also ich strebe immer nach Vereinfachung und dazu braucht's keine komplexen Finanzkonstrukte oder wie auch immer irgendwelche Konzertstrukturen sondern einfach nur ein einfach zur Hand haben, das Werkzeug wie beispielsweise mein Finanzcockpit.

00:09:24: Das vollkommen ohne überladene Infos auskommt wie andere Dashboards die sagen sie sorgen für Klarheit und es machen aber nicht sondern Sie sehen halt schön aus und haben ganz viele schnörgeliche Zahlen und Diagramme und Tabellen.

00:09:35: Bruchsteile ist gar nicht.

00:09:36: wie gesagt ihr drei Kennzahlen reichen und deswegen ist mein Finanzcockpit zu gut weil's eben auf einen Blick ganz einfach diese drei Kennzeilen darstellt und dir zeigt ob du drüber oder drunter bist Punkt und damit eben auch genau zeigt welchen finanziellen Spielraum du hast, also wie gesagt diese Gewissheit was du ausgeben darfst.

00:09:54: Und jetzt die Besonderheit ist es zeigt aber auch wie's mehr wird sowohl einmal die Hebel wie es mehr wird als auch die steuerlichen Hebeln.

00:10:00: auch das zeigt mein Finanzkog mit weil wer Steuern bezahlt hat auch das Recht Steueren zu sparen und deswegen streben wir natürlich auch danach dass mir nicht irgendwie sinnloserweise zu viel Geld an das Finanzamt abführen.

00:10:11: So in der letzte Punkt wie komme ich eigentlich auf diese Zahlen?

00:10:14: Ich fange immer an bei dem privaten oder im privaten Bereich.

00:10:18: Wie gesagt, Firma ist ja nur Mittel zum Zweck.

00:10:20: also schauen wir uns an was muss denn im privamen Bereich alles finanziert werden?

00:10:25: Was muss alles dargestellt werden und abgegolden werden?

00:10:28: Also da ist halt alles drin das du brauchst für Rente Rücklagen Urlaub Freizeit Hobby Haus Gärtner Haushälterin was weiß ich Kinder Studium und so weiter und sofort Und inklusive aller künftigen Kosten also nicht nur die kosten heute sondern eben auch künftig Kosten Wenn du sagst, ich hab Wattungskosten die mich irgendwie einholen.

00:10:45: Wenn ich alle paar Jahre neues privates Auto brauche beispielsweise wenn ich die Kinder zum Studium schicken möchte und so weiter.

00:10:50: uns vor diese ganzen Kosten werden heute schon mit eingepreist weil sonst rechne ich doch falsch Sonst rechne ich doch nur zu schön.

00:10:56: Also muss sich all diese Kosten mit einpreisen.

00:10:59: und da habe ich natürlich eine wahnsinnige Erfahrung nach diesen dreißig Jahren, und das erarbeitet mit meinen Kunden gemeinsam.

00:11:03: wenn jemand kennt ja dein Leben und deine Firma Und wie auch immer deiner Hobby ist besser als du selbst und ich öffne halt so an einem oder anderen Punkt die Augen weil jeder hat halt so einen kleinen blinden Fleck.

00:11:12: Das ist halt gut.

00:11:13: wenn dann mal jemand über die Schulter schaut und sagt Moment hier musst du nochmal bisschen nachdenken und wie auch einmal also Ich lochs dann schon raus und dann steht eben auch alles drin was man privat braucht sodass es künftig keine Überraschungen mehr gibt, keine Bösenüberraschung.

00:11:25: Gute schon aber böse nicht mehr die dann beispielsweise wieder irgendein Loch in deine Haus als Kasse reinreisen das gibt es ja nicht mehr.

00:11:31: bestätigen wir auch meine Kunden und das bestätigt auch die Erfahrung.

00:11:34: so.

00:11:34: das heißt jetzt habe ich hier alle Kosten privat aufgelistet Und jetzt muss ihr natürlich wissen okay wie viel kosten haben wir denn noch in der Firma?

00:11:42: Und Teil von diesen Kosten für eine Firma ist eben das, was du ja für privat für dich finanziert möchtest.

00:11:47: Also wenn du Geschäftsführer bist, dann geht das als Geschäftsührer Gehalt raus und wenn du Einzelunternehmer bist, nehme ich das halt auch als Kostenblock in die Firma mit rein.

00:11:56: Das heißt jetzt haben wir einmal die Kosten privat und die kosten der Firma aber auch da wieder nicht nur die Kosten heute sondern auch wieder alle künftigen Kosten vernünftiger Rücklage, vernünftigige Rente für nünftige Anschaffungsrücklagen wie auch immer, was man alles braucht.

00:12:12: Weil ich ja weiß irgendwann brauche wir dann eine neue IT-Infrastruktur, neue Maschine, neuer Lizenzen, neuen Mitarbeiter einschämen... Was weiß ich denn?

00:12:19: Das wird auch alles mit eingepreist und da rechnen wir nicht zusammen mit einem spitzen Blei Stift weil sonst geht irgendwas schief und wir wissen ja das Leben piekt immer mal in irgendeine Richtung ab können wir nicht beeinflussen.

00:12:29: also Plan ist doch von vonein mit ein!

00:12:32: Das ist Punkt zwei.

00:12:32: und jetzt gucke ich mir natürlich an Wie kann ich dieses Ziel, was am Ende des Tages da steht?

00:12:37: Weil meistens ist es ja mehr als was die Kunden bis dahin haben.

00:12:40: Weil sie zusammen mit dem Spitzenbleistift gerechnet haben und sich deswegen aber auch wundern, warum reicht's denn nicht um Ende des Tages?

00:12:46: Warum siehts denn gar nicht so gut aus wie es aussehen sollte?

00:12:49: Warum zahlt sich denn mein Einsatz nicht auf meinem Privatkonto aus?

00:12:52: usw.

00:12:54: Und deswegen habe ich meistens ein neues Gewinnziel!

00:12:57: Jetzt kommt natürlich Punkt drei, wie man das möglich macht.

00:12:59: Ich habe ja gesagt ein Teil zeigt dieses Cockpit, da sieht man schon gewisse Hebel vor Gewinn.

00:13:03: Andere Teile ist natürlich meine Erfahrung oder wie man dann auch nicht nur mehr Gewinn macht sondern auch effektiver mit den bestehenden Geld umgeht wie man gewisse Steueroptimierungsparagraphen besser ausnützt und so weiter und sofort.

00:13:14: also all das fließt dann mit ein damit man natürlich dann auch diesen Gewinn leicht umsetzen kann.

00:13:19: Und dann hast du natürlich auch ein vernünftiges Gehalt, was deinen Lebensstandard entsprechen soll.

00:13:25: Also nicht das, was du dir mal wünschst sondern wo du sagst so der dafür bin ich doch eigentlich ursprünglich mal angetreten genau und das sollte doch jetzt auch erfüllt werden und damit man endlich mal einen Haken hintermachen kann und sagen okay super es reicht für ein vernimpftiges Leben sodass sich meine Kinder auf die Schule schicken können dass ich genug Rücklagen habe, dass sich Erhaltungsaufwand an meinem Haus tätigen kann.

00:13:43: Ich bleibe jetzt mal im privaten Bereich logischerweise auch die ganzen Investitionen in der Firma, das die einfach mal ohne Probleme passen, dass auch mal genug Geld da ist wenn der Umsatz von heute auf morgen einbricht, der sich wie gesagt einen Gärtner als Entlastung leisten kann und das dann auch noch Geld für die E-Glasse oder was ja auch immer übrig bleibt.

00:13:59: Und das muss doch das Ziel sein!

00:14:00: Weil alles andere ist Quatsch.

00:14:02: Kann nicht sein am Ende des Lebens, wenn du irgendwann deinen Laden zuspassen sollst ja irgendwie... Hätte ich vielleicht auch im Angestellten Verhaltens bleiben können, hätte ich weniger Stress gehabt und vielleicht am Ende des Tages mehr Geld.

00:14:11: Nee das kann nicht sein sondern wir wollen... Das ist ja die Logik der einzige Sinn der Selbstständigkeit dass sich das am Ende auch aussahlt!

00:14:19: Dass dein Lebensberg auch wirklich lebenswert war okay?

00:14:23: In dem Sinne ab hier liegt es an dir.

00:14:25: herzlichen Dank fürs rein und hinhören bis zur nächsten Folge Dein Michael.

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